Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Stormarn Banken auf dem Weg zur Fusion
Lokales Stormarn Banken auf dem Weg zur Fusion
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:09 11.03.2019
Vorstandsmitglieder beider Banken haben einen Verschmelzungsvertrag unterschrieben. Quelle: hfr
Bargteheide

Die Raiffeisenbank eG Bargteheide und die Volksbank eG, VBS, haben vergangenen Freitag einen Verschmelzungsvertrag unterzeichnet. Im nächsten Schritt werden die Mitglieder- und Vertreterversammlungen im Juni über den Vertragsentwurf abstimmen. „Der nächste Meilenstein auf unserem gemeinsamen Weg in die Verschmelzung von Raiffeisenbank eG, Bargteheide und Volksbank eG, VBS liegt hinter uns“, erklärten die Vorstandsmitglieder der beiden noch selbstständigen Genossenschaftsbanken.

Die zur Abstimmung berechtigten Mitglieder der Raiffeisenbank sollen im April, die Vertreter der Volksbank im Juni von den Vorstandsmitgliedern informiert werden. Parallel dazu haben in beiden Häusern die aus Fachleuten aller Unternehmensbereiche gebildeten Projektgruppen ihre Arbeit zur Vorbereitung der technischen Fusion beider Banken aufgenommen. Diese ist für Oktober vorgesehen. Ebenso im Fokus steht das kulturelle Zusammenwachsen der Mitarbeiter vor Ort. Immer im Blick dabei ist das Ziel, die Kräfte der Genossenschaftlichen Finanzgruppe in der Region zum Nutzen der Kunden zu bündeln.

„Der jeweilige regionale Marktauftritt bleibt erhalten. Die bekannten und erfolgreichen Namen „Raiffeisenbank Bargteheide", „Volksbank Bergedorf", „Volksbank Stormarn" und „Vierländer Volksbank" werden unverändert fortgeführt und bleiben so für alle Kunden und Mitglieder in gewohnter Weise erhalten" unterstreichen Stefan Lohmeier, Karsten Voß und Kay Schäding ihr gemeinsames Vorhaben. Markus Baumann und Matthias Behr erläuterten einen weiteren Vorteil im aktuell herausfordernden Umfeld für Banken: „Wir profitieren davon, dass künftig nur noch ein Jahresabschluss aufgestellt werden muss, der Genossenschaftsverband nur noch ein Unternehmen zu prüfen hat und auch die gesamte gesetzliche und rechtliche Regulatorik sowie das immer komplexere Meldewesen sich auf deutlich breitere Schultern verteilen kann. Das sichert nachhaltig das traditionelle Geschäftsmodell, das unsere Mitglieder so schätzen, weil es auf die Nähe zum Kunden und der Region setzt."

Substanz wird gestärkt

Die beiden genossenschaftlichen Institute erfüllen mit dem Zusammenschluss die deutlich steigenden Eigenkapitalanforderungen der Zukunft und stärken mit dem Zusammenschluss weiter ihre Substanz. Das gemeinsame Institut erreicht eine Bilanzsumme von ca. 1,2 Milliarden Euro. Es wird dann ein Kundenwertvolumen von über 2,6 Milliarden Euro in 17 Filialen sowie 17 externen Geldausgabe- und Selbstbedienungsstandorten betreut. Entlassungen werde es aufgrund der Verschmelzung nicht geben. Für Kunden und die Weiterentwicklung des Unternehmens solle in besonders interessanten Bereichen das Personal verstärkt werden.

LN

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Gemeindevertreter in Trittau haben den Einwohnerantrag der Initiative „Sicherer Schulweg“ auf Änderung der Verkehrsführung abgelehnt. Jetzt soll es ein Bürgerbegehren geben. Die Politik hat unterdessen einen Kompromiss bei den Straßenausbaubeiträgen erzielt.

11.03.2019

Geistesgegenwärtig stoppte eine Busfahrerin am Montagmorgen einen Bus in Westerau auf der B 208, als sie ein Feuer am Fahrzeug bemerkte. Die 20 Fahrgäste konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen, die Feuerwehr löschte den Brand.

11.03.2019

Fledermaus und Haselmaus haben derzeit ihre Ruhe auf der Baustelle B 404. Dafür sind in Lütjensee die Einwohner schwer genervt vom starken Umleitungsverkehr durch ihren Ort. Die Lastwagen sollen eigentlich über die Autobahnen ausweichen, tun sie aber nicht.

11.03.2019