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Stormarn Fiat-Barchetta-Treffen in Tremsbüttel
Lokales Stormarn Fiat-Barchetta-Treffen in Tremsbüttel
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19:00 28.05.2019
Dirk Neumann ist beim internationalen Barchetta-Treffen in Tremsbüttel dabei. Quelle: Bettina Albrod
Tremsbüttel

Dirk Neumann ist im Sommer gerne oben ohne unterwegs: Von April bis Oktober fährt der Lübecker bei schönem Wetter mit seiner Barchetta durch die Gegend. Das sportliche Cabriolet der Marke Fiat, das 1995 zum Cabrio des Jahres gekürt wurde, wurde vor allem in den 90er-Jahren gebaut und ist das Hobby des Bastlers, denn an den alten Wagen ist immer etwas zu tun. Er ist nicht der einzige Barchetta-Fan: Vom 30. Mai bis zum 2. Juni findet das 18. Internationale Treffen der Liebhaber des Fiat Barchetta am Schloss Tremsbüttel statt. Rund 60 Fahrzeuge sind dann in Stormarn zu Gast, um von dort aus zwei Ausfahrten zu machen.

Sechs Barchettas in der Garage

Neumann, der 2013 die Interessengemeinschaft Barchetta Nord (www.barchetta-nord.de) mit 30 Aktiven gegründet hat, hat gleich sechs der Fast-Oldtimer zuhause – erst 2025 hat der Wagen die erforderlichen 30 Jahre auf dem Buckel, um sich Oldtimer nennen zu können. „Drei Autos habe ich zum Fahren, drei weitere als Ersatzteillieferant“, sagt Neumann. Denn an den Fahrzeugen sei immerzu etwas kaputt, und Ersatzteile sind schwer zu bekommen. „Die Barchetta ist ein tolles Auto“, schwärmt Neumann. „Das ist ein Auto mit Charakter, auch wenn es nicht besonders zweckmäßig ist.“ Bei 131 PS könne man in dem Zweisitzer eine Fahrt auf der Landstraße genießen und sich die Gegend anschauen. „Bei Regen werden die Wagen nicht gefahren, weil sie so schnell rosten. Ich habe bei meinem seit fünf Jahren kein Verdeck mehr drauf gemacht.“

Dirk Neumann hat sechs Barchettas zuhause. Quelle: ba

Auto ist günstig zu haben

Das Auto selber hat keinen materiellen Wert; ab 1500 Euro, so Neumann, könne man eine Barchetta bekommen. Die wurde nur in dem einen Modell gebaut und unterscheidet sich lediglich durch die Farben der Karosserie. Teuer sind dann die Teile, die man braucht. Mit seinem Hobby hat Neumann, der gelernter Fluggerätemechaniker ist, auch seinen Sohn schon angesteckt: Der Zwölfjährige schraubt an einem gelben Modell, das er fahren möchte, sobald er den Führerschein hat. Das Basteln gehört bei Barchetta-Fahrern dazu. Neumann hat vor zwei Jahren „aus einer Bierlaune heraus“ sogar eine Barchetta zu einem Boot umgebaut. „Der Name Barchetta heißt auf Deutsch „kleines Boot“, deshalb wollte ich auch ein Boot daraus bauen“, erklärt Neumann. Dafür hat er eine Barchetta-Karosserie auf die ehemalige Sandkiste seines Sohnes montiert. Mit dem Bötchen ist er nun regelmäßig auf der Trave unterwegs und zieht alle Blicke auf sich.

Das Schwimmauto von Dirk Neumann. Quelle: ST

„Es gibt auch einen aktuellen Werbespot einer Versicherung, in dem eine Barchetta mitspielt“, erklärt Neumann. „Viele ältere Leute haben mich schon angesprochen, ob das ein Porsche ist.“ Auf das internationale Treffen in Tremsbüttel freut er sich. „Das ist interessant, weil man viele neue Leute kennenlernt, die anfangs nur die Barchetta gemeinsam haben.“

Bettina Albrod

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