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Stormarn Bargteheide feiert 50 Jahre Städtepartnerschaft
Lokales Stormarn Bargteheide feiert 50 Jahre Städtepartnerschaft
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17:00 10.10.2019
Die Bargteheider Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht und ihr Déviller Amtskollege Dominique Gambier bekräftigten mit ihrer Unterschrift die Verschwisterungsurkunde vom 25. Mai 1969. Quelle: Manfred Giese
Bargteheide

50 Jahre besteht in diesem Jahr die Städtepartnerschaft zwischen Bargteheide und der nordfranzösischen 10 500-Einwohner-Stadt Déville-lès-Rouen - Grund, diese „Goldene Hochzeit“ in beiden Städten zu feiern. Am Wochenende waren 31 Franzosen per Bus aus der Normandie zum Verschwisterungsjubiläum in Stormarn angereist. Im Mittelpunkt stand eine gemeinsame Feierstunde.

Erneuerung der Verschwisterung

Eine Bildpräsentation umriss Meilensteine der Verschwisterungsaktivitäten in den zurückliegenden fünf Jahrzehnten. Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht und ihr französischer Amtskollege Dominique Gambier - seit 1995 in Déville im Amt - erneuerten mit ihrer Unterschrift die Verschwisterungserklärung vom 25. Mai 1969, die einst von Karl Eduard Claussen und Michel Cozette unterzeichnet worden war. Bargteheides Bürgermeisterin hob in ihrer Rede hervor: „In all diesen Jahren, mit all den Veränderungen im großen Globalen wie im kleinen Lokalen, hat ein Band gehalten: das Band unserer Freundschaft zwischen unseren Städten.“

Bürgermeister Dominique Gambier betonte in seiner Festrede mit Blick auf den Elysée-Vertrag von 1963 zwischen Konrad Adenauer und Charles de Gaulle, die Verschwisterung sei ein „globaler Gedanke und eine lokale Aktion“ und eine gute Möglichkeit, gegen die Versuchung der Abschottung anzukämpfen. Verschwisterung sei das Versprechen, sich zu treffen, sich kulturell, sprachlich, sportlich und auf anderen Gebieten auszutauschen, miteinander in Dialog zu treten und Freundschaft zwischen den Völkern zu pflegen, ergänzte Maud Mangane, Vorsitzende des Déviller Verschwisterungskomitees. Die neue Vorsitzende des Europavereins Bargteheide, Martina Vollrath, führte aus, es gelte, die gemeinsamen Errungenschaften zu bewahren und gemeinsame Werte gegen Angriffe von innen und von außen zu verteidigen. Vor allem aber müssten junge Menschen von der Bedeutung dieser Partnerschaft überzeugt werden.

50 Jahre Partner

Im März 1969 unterzeichneten die Bürgermeister Karl Eduard Claussen (1930-2012) und Michel Cozette (1916-2010) die Verschwisterungsurkunden am 25. Mai 1969 in Bargteheide, beziehungsweise am 21. September desselben Jahres in Déville-lès-Rouen. Unter den inzwischen rund 420 deutsch-französischen Freundschaftstreffen dominieren von Anfang an die wechselseitigen großen Familiendelegationen; es gibt aber auch alljährliche Schüleraustausche, langjährige Jugend-, Sport- und Kultur-Austauschprogramme sowie Kontakte zwischen Vereinen, Organisationen und Institutionen.

Am Rande enthüllten die Bargteheider und Déviller Offiziellen im Stadtpark eine Infotafel am neugepflanzten Partnerschaftsbaum, einem Trompetenbaum, der als fortwährendes Symbol der Städtepartnerschaft feste Wurzeln im Bargteheider Boden schlagen soll. In Déville sind inzwischen vier Bargteheider Bäume zu stattlichen Schattenspendern herangewachsen: Die erste Eiche wurde im September 1969 als „Baum der Freundschaft“ in der „Rue de Bargteheide“ gepflanzt; es folgten 1990 eine Bargteheider Linde, 1992 eine Kastanie und 1995 eine weitere Eiche.

Von LN

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