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Stormarn Bargteheide will schnelles Internet vorantreiben
Lokales Stormarn Bargteheide will schnelles Internet vorantreiben
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20:10 22.02.2018
Wollen das Glasfasernetz: Cornelia Harmuth (vorne), Matthias Schubert (v.l.), Petra Grimm, Norbert Siemer, Wolfgang Babel. Quelle: Foto: Ba
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Bargteheide

Bis 2020 sollen auch der Westen der Stadt sowie die Innenstadt angeschlossen sein. Voraussetzung ist, dass genügend Bürger dabei mitmachen.

Mit dem Glasfaseranschluss, so Joachim Teschke, Geschäftsführer der Stadtwerke Bargteheide GmbH, solle die Stadt zukunftsfähig werden. „Bargteheide ist verglichen mit dem Umland unter den Schlusslichtern beim Breitband-Ausbau“, sagte Teschke. Die Nachfrage in Bargteheide sei da. Nachdem der Osten der Stadt weitgehend mit einem Glasfasernetz versorgt ist, soll es nun im Bereich der künftigen Ökosiedlung weitergehen. Bedingung ist eine Quote von mindestens 35 Prozent der Bürger, die sich dafür anmelden.

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„Die Stadtwerke Bargteheide sind Eigentümer des Netzes, für Bau und Betrieb arbeiten wir mit der „Vereinigte Stadtwerke Media GmbH“ zusammen“, erläuterte Teschke. „Die Stadtwerke haben mit dem Bau des Glasfasernetzes begonnen, weil es keiner sonst machen wollte.“ Im Gewerbegebiet sei der Bedarf hoch gewesen, deshalb habe man dort angefangen. „Die Nachfrage im Gewerbegebiet war so hoch, dass die Mindestquote für einen wirtschaftlichen Betrieb des Netzes von 45 Prozent überschritten wurde. Das hat es möglich gemacht, dass die Quote für die Wohngebiete auf 35 Prozent sinkt.“ Die waren im Osten Bargteheides erreicht worden, so dass auch dort der Ausbau begonnen werden konnte. Gehwegschäden durch den Ausbau wird das Unternehmen auf eigene Kosten reparieren. „Es hat sich gezeigt, dass während des Baus weitere Bürger nachträglich dazu gekommen sind“, hat Matthias Schubert von vs-media die Erfahrung gemacht.

„Das hat dazu geführt, dass von rund 1500 Haushalten knapp 45 Prozent an das Glasfasernetz angeschlossen wurden.“ Für den nächsten Abschnitt um die Ökosiedlung sind weitere 1000 Haushalte angesprochen, sich zu entscheiden. „Die Finanzmittel stehen bereit“, betont Teschke. „Bargteheide soll so schnell wie möglich Breitbandanschluss bekommen.“ 2019 solle es im Gebiet „An den Fischteichen“ und am Schulzentrum weitergehen, Bargteheide-West und das Zentrum sind für 2020 angedacht.

„Der Ausbau geht nur bei einer Mindestquote, weil die Stadt keine Fördermittel nutzen darf“, so Teschke. Für den anstehenden Bauabschnitt soll es am 1. März und am 7. März jeweils um 19.30 Uhr eine Einwohnerinformation im Stadthaus geben.

Von Bettina Albrod

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