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Stormarn Bargteheider Förderverein stellt Musik aufs Podest
Lokales Stormarn Bargteheider Förderverein stellt Musik aufs Podest
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20:40 07.05.2014
Andis Paegle (v. l.), Dr. Elke Knop und Jan Roßmanek laden zum Fest des Fördervereins der Bargteheider Kirchenmusik, der 40 Jahre besteht. Quelle: Bettina Albrod
Bargteheide

Kirchenmusik hat als gesungener Gottesdienst ihren festen Platz im Gotteshaus. Die größten Komponisten von Bach über Mozart bis zu Zanetti haben der Gegenwart ihre Kompositionen hinterlassen, und die werden gerne aufgeführt. Aber zu einem gelungenen Kirchenkonzert gehört mehr als die Noten: Künstler kosten Geld, Orgeln müssen klingen und Sänger brauchen Podeste, auf denen sie bei der Aufführung stehen können. Das sind die Bereiche, in denen sich seit 40 Jahren der Förderverein Bargteheider Kirchenmusik engagiert. Jetzt lädt er am 18. Mai aus Anlass seines 40. Geburtstags zu einem Musikfest mit Gottesdienst und verbindet das mit dem Ziel, Geld für neue Podeste für Sänger in der Bargteheider Kirche zu sammeln.

Der Verein, den Kirchenmusiker Dietrich Chapuzeau 1974 gegründet hat, bietet am 18. Mai einen Tag voller Musik in und vor der Kirche. „Wir beginnen mit einem Festgottesdienst um 11 Uhr“, stellt die Vorsitzende Dr. Elke Knop das Programm vor. „Danach musizieren verschiedene Gruppen aus der Gemeinde sowie Gäste.“ Organisiert ist ein offenes Programm, bei dem Schulbands, Shanty-Chor oder der Elternchor des Eckhorst-Gymnasiums genauso vertreten sind wie Gospelchor, Kantorei, Posaunenchor und vielleicht der Knabenchor aus Lübeck. Insgesamt beteiligen sich 250 Musiker. „Jede Gruppe musiziert 20 Minuten lang, mal in der Kirche, mal auf der mobilen Bühne davor.“ Die Kirchentür steht offen, so dass Besucher kommen und gehen können. Dazu gibt es Speisen und Getränke sowie eine große ökumenische Kirchenhüpfburg, die für das Fest von der Westküste geliehen wurde.

Zwischen alledem steht ein Sparschwein, das mit Spenden gefüllt werden soll. „Wir starten zum Jubiläum eine neue Aktion, um die Kirchenmusik zu unterstützen“, so Elke Knop weiter. In den Vorjahren hat der Verein geholfen, die Orgel zu finanzieren, ein Cembalo zu kaufen und qualitativ hochwertige Künstler nach Bargteheide zu holen. „Neues Projekt wird die Anschaffung von Podesten für die Sänger“, erklärt die Vereinsvorsitzende. Weil die Kantorei auf drei Jahrzehnte alten Podesten schwankt, die der ehemalige Küster Horst Behnke gebaut hat und die sie sich mittlerweile mit dem Holzwurm teilt, wünscht Kantor Andis Paegle sich neue, moderne Podeste, die der wachsenden Zahl der Sänger gerecht werden können.

12 000 Euro müssen dafür gesammelt werden, und Ziel des Fördervereins ist es, schon zum ersten großen Konzertereignis des Jahres, Mozarts Requiem am 14. September, neue Podeste zu haben. „Wir haben schon einige Spenden dafür erhalten“, sagt Pastor Jan Roßmanek. „So will sich die Bargteheider Stiftung beteiligen, und auch andere haben einen Zuschuss zugesagt.“ Spätestens am 14. Dezember, wenn Bachs Weihnachtsoratorium aufgeführt wird, sollten die Sänger bequem stehen können. „Deshalb begleiten wir das Musikfest mit einer Aktion, bei der wir Ansichtskarten verkaufen“, erläutert Elke Knop.

Vier Motive von Orgel und Kirchenfenster schmücken vier Ansichtskarten, die es im Set für vier Euro zu kaufen gibt. Das Fest bietet Gelegenheit, sich über die Arbeit des Fördervereins zu informieren.

Gründer Chapuzeau
Der Förderverein Bargteheider Kirchenmusik hat derzeit 89 Mitglieder und wurde vor 40 Jahren vom damaligen Kirchenmusiker Dietrich Chapuzeau gegründet. Ziel war es, die Kirchenmusik finanziell zu unterstützen und so auch die Aufführung anspruchsvoller Konzerte in Bargteheide möglich zu machen. Dazu kommen diverse Aktionen, um die musikalische Ausstattung der Kirche zu verbessern.
• Infos gibt es unter www.foerderverein-bargteheider-kirchenmusik.de im Internet.

Bettina Albrod

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