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Stormarn Kreisstraße zwischen Barnitz und Trenthorst wird saniert
Lokales Stormarn Kreisstraße zwischen Barnitz und Trenthorst wird saniert
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13:40 08.05.2019
Schlaglöcher und zerdrückte Straßenränder Kennzeichnen die K 8, hier kurz vor Barnitz. Quelle: mc
Westerau

Der Kreis stellt jedes Jahr eine Prioritätenliste auf für die Sanierung von Kreisstraßen. Da es häufig Probleme bei der Umsetzung gibt, werden andere Projekte dann vorgezogen. Davon profitiert nun auch die Kreisstraße 8 zwischen Barnitz und Trenthorst. Sie soll ab kommendem Jahr umfassend saniert, ihr Verlauf zudem wahrscheinlich leicht geändert werden. Das hat der Verkehrsausschuss des Kreises beschlossen.

Allerdings hat der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr in Lübeck bereits vor drei Jahren schwere Schäden an der Fahrbahn dokumentiert. Der knapp zwei Kilometer lange Abschnitt zwischen dem Westerauer Ortsteil Trenthorst und der Kreisstraße 7 in Barnitz sei substanziell stark geschädigt, der Fahrbahnrand nebst Schutzplanke teilweise bereits versackt, hieß es seinerzeit. Wer heute hier entlangfährt, muss feststellen: Es ist natürlich nicht besser geworden.

Kreis muss Flächen kaufen

„Die Strecke ist so schlecht, dass sie die Belastung durch den Lkw- und landwirtschaftlichen Verkehr nicht mehr aushält“, erklärte eine Mitarbeiterin der Bauverwaltung den Mitgliedern des Verkehrsausschusses. Zwar sei die Straße mit rund 630 Fahrzeugen pro Tag nicht sehr stark frequentiert, sie würde aber überdurchschnittlich stark von Lastwagen, Treckern und Co. genutzt. Zudem seien auch die Banketten durch die geringe Fahrbahnbreite von 4,60 Meter zerdrückt, so dass die Verwaltung die größte von insgesamt fünf vorgestellten Varianten präferiert und am Ende der Ausschuss dem Vorschlag auch folgte.

Danach wird die Straße auf sechs Meter verbreitert und soll dafür an einigen Stellen auch verlegt werden. Das erfordert den Erwerb von landwirtschaftlichen Flächen, vor allem bei Trenthorst. Dort soll eine komplett neue Trasse gefunden werden, die alte Fahrbahn kann dann zurückgebaut und als Ausgleichsfläche genutzt werden. Sollte es zügig klappen mit dem Grunderwerb, kann der Bau im kommenden Jahr beginnen, zunächst der Bereich ab Groß Barnitz. Diese Variante wird mit 2,9 Millionen Euro veranschlagt, wobei der Kreis mit Fördermittlen von 1,3 Millionen Euro rechnet.

Bäume müssen weichen

Bei einer anderen Variante wäre der Grunderwerb nicht ganz so aufwendig, dafür aber der Eingriff in das Straßenbegleitgrün umfangreicher. Im Klartext: Es müssten mehr Bäume weichen, die derzeit noch entlang der Kreisstraße stehen. Kosten dieser Variante: 3,1 Millionen Euro.

Politiker des Verkehrsausschusses lobten die Verwaltung für die umfangreiche Ausarbeitung und die Beachtung sowohl der finanziellen als auch der ökologischen Aspekte. „Wichtig ist nun, dass es schnell vorangeht“, sagte Dennis Möck (CDU). „Hoffentlich geht es zügig mit dem Grunderwerb“, pflichtete ihm Joachim Germer (Grüne) bei. Am Ende war der gesamte Ausschuss einstimmig für die neue Trassenführung der K 8.

Kreuzung wurde zweimal saniert

Nordstormarns Amtsdirektor Stefan Wulf, Barnitz‘ Bürgermeister Hans-Joachim Schütt und auch Westeraus Bürgermeisterin Petra Jürß begrüßen die umfassende Straßensanierung natürlich. Petra Jürß wies jedoch noch einmal auf eine etwas unglückliche Entscheidung im vergangenen Jahr hin.

Weitere Bauvorhaben

Eine andere Kreisstraße, die derzeit grundhaft erneuert wird, ist die K 81 von Wilstedt im Südwesten des Kreises Richtung Norderstedt bis zur Grenze zum Kreis Segeberg. Die Arbeiten werden im Zuge einer Vollsperrung in vier Abschnitten, beginnend von der Schleswig-Holstein-Straße, ausgeführt. Eine Umleitung ist über die „Schleswig-Holstein-Straße“ (L 284), Poppenbüttler Straße (K 100), Segeberger Chaussee (B 432) und Hauptstraße (K 51) für beide Richtung eingerichtet. Das Kieswerk und der Parkplatz zum Badesee sind jederzeit entwed^er aus Richtung Wilstedt oder aus Richtung Norderstedt von der Schleswig-Holstein-Straße erreichbar. Die Fertigstellung ist für Ende August 2019 geplant.

In dieser Woche hat zudem die Sanierung des Radwegs entlang der Kreisstraße 83, von Meilsdorf (Gemeinde Siek) kommend, zwischen den Einmündungen der K 39 und der L 92 begonnen. Der Baubereich erstreckt sich auf einer Länge von etwa 1,1 Kilometer. Die Arbeiten sollen rund zwei Wochen dauern. Der Verkehr wird tagsüber im jeweiligen Baubereich mittels einer Baustellenampel geführt. Die Erreichbarkeit der Grundstücke wird weitestgehend aufrechterhalten, über mögliche Sperrungen werde die Baufirma echtzeitig durch Handzettel informieren, teilte der Landesbetrieb Straßenbau weiter mit.

Ein weiteres Großprojekt ist die Sanierung der Ortsdurchfahrt Tremsbüttel (Kreisstraße 12), auf die die Einwohner seit Jahren warten. Nun soll es noch vor den Sommerferien endlich losgehen.

Da hatte die Gemeinde Westerau ihre Gemeindestraße Richtung Grinau frisch saniert, als der Kreis plötzlich kurz danach ein kleines Stück der K 8 zwischen Trenthorst und Wulmenau erneuerte. Der Kreuzungsbereich der beiden Straßen wurde somit zweimal neu asphaltiert. „Da wünsch ich mir eine bessere Kommunikation seitens des Kreises mit den kleinen Gemeinden“, sagte Jürß. Die Bauverwaltung nahm das auf und versprach, es in Zukunft besser zu machen.

Kein Spaß für Radfahrer: die Kreisstraße zwischen Trenthorst und Barnitz.   Quelle: mc

mc

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