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Stormarn Parkende Autos nerven Anwohner
Lokales Stormarn Parkende Autos nerven Anwohner
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14:17 27.06.2019
Bürgermeister Hans-Joachim Schütt (Mitte) hatte zur Ortsteilbegehung in Klein Barnitz geladen. Eine Station war der Spielplatz. Quelle: Bettina Albrod
Klein Barnitz

Bürgermeister Hans-Joachim Schütt hatte am Mittwoch zur Ortsteilbegehung in Klein Barnitz geladen, und das Angebot stieß bei den Einwohnern auf großes Interesse. Rund 25 Bürger waren erschienen, um ihre Wünsche, Sorgen und Anregungen loszuwerden. Start war auf dem blühenden Dorfplatz, wo sich bunte Blumen, grüne Rabatten und parkende Autos den Platz teilen. Das war auch schon einer der Kritikpunkte. „Dadurch, dass die Autos immer an der Einmündung parken, kann man nicht sehen, ob Gegenverkehr kommt“, monierte ein Anlieger. Andere sekundierten, dadurch sei es auch schwer, aus dem eigenen Grundstück zu fahren, und der Bus komme nicht um die Ecke.

Viele Bürger waren zur Ortsbegehung erschienen. Quelle: Bettina Albrod

„Das Thema ist ein Dauerbrenner in Klein Barnitz“, erklärte Schütt, „hier ist gegenseitige Rücksichtnahme nötig.“ Knackpunkt sei, dass überall die Autos auf den Grünstreifen stünden. Als die Häuser gebaut wurden, sei man von einem Pkw pro Einheit ausgegangen, mittlerweile habe aber fast jeder Haushalt zwei Autos. „Wo sollen sie denn alle bleiben?“ Auf der anderen Seite dürften die Anlieger natürlich nicht behindert werden. „Wenn die Autos nicht mehr an der Einmündung parken, wird aber zu schnell gefahren.“ Hier sei ein Kompromiss zu finden. Das Thema soll bei der nächsten Bauausschuss-Sitzung auf die Tagesordnung kommen.

Fragen zum Regenwassernetz

Der Bauausschuss-Vorsitzende Hans-Heinrich Rahn-Marx war ein gefragter Mann, als es um Straßenschäden, kaputte Bordsteine und die Regenwasserleitungen ging. Denn ein Teil der Klein Barnitzer ist nicht an das gemeindliche Regenwassernetz angeschlossen, sondern an private Leitungen. Diese haben sich aber zum Teil zugesetzt. „Die Gemeinde ist nicht für die private Entwässerung zuständig“, stellte Schütt klar. Ortswehrführer Johann Hoffmann ergänzte, dass es alternativ die Möglichkeit gebe, die Eigenleitungen an das öffentliche Netz anzuschließen. Kritisiert wurde auch ein alter Feuerlöschteich, der verwahrlost aussehe. Als Löschteich komme er ohnehin kaum in Frage, so Hoffmann, „der ist nach drei Fuhren leer.“ Die Feuerwehr nutze zum Löschen die Leitungen an der Straße.

Hans-Joachim Schütt (l.) und Hans-Heinrich Rahn-Marx begutachten den Weg: Die Maschinen des Bauhofs kommen nicht durch. Quelle: Bettina Albrod

Der Bürgermeister erklärte, dass der Bauhof eigentlich für die Pflege zuständig sei, aber zu wenig Kapazitäten dafür habe. „Deshalb wird der Auftrag jetzt an eine externe Firma vergeben.“ An einem kleinen Wanderweg gibt es ein anderes Problem für den Bauhof: Die Maschinen zur Pflege des Wegs kommen nicht durch, weil die Zufahrt zu schmal ist. Hier sollen laut Schütt eine Planung und Kostenschätzung abgewartet werden, um das Problem dann im Rahmen einer Verbesserung des Wanderwegenetzes insgesamt anzugehen. Geld entscheidet auch darüber, ob die vielen Bordsteine, die beschädigt sind, von der Gemeinde ersetzt werden. „Solche Arbeiten sind teuer“, gab Schütt zu bedenken. „Da müssen wir sehen, wie viel Geld es der Gemeinde wert ist.“

Spielplatz ertüchtigen

Karola Svenson demonstriert, dass der Zaun wackelt. Quelle: Bettina Albrod

Karola Svenson machte sich für eine Ertüchtigung des Spielplatzes auf dem Dorfplatz stark. Der ist einst von Eltern in Eigenleistung gebaut worden und weist einen Weidentunnel, eine Reifenschaukel, Kletterhaus und weitere Spielgeräte auf. „Der Zaun kippt langsam um“, zeigte Karola Svenson, „und das Gestell der Reifenschaukel wird marode.“ Sie wünscht sich weitere Schaukeln. „Was hier steht, wird regelmäßig von einem Sicherheitstechniker überprüft und protokolliert“, hob Schütt hervor. Die Wunschliste, die Karola Svenson ihm übergab, nahm er gerne mit. Von Senken in der Straße über abgesackte Fußwege nach dem Glasfaserausbau bis zu ausufernden Hecken ging die Tour, bis am Ende alle ihre Sorgen los geworden waren.

Bettina Albrod

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