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Stormarn Bund will Radweg-Lücke in Reinfeld schließen
Lokales Stormarn Bund will Radweg-Lücke in Reinfeld schließen
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18:17 30.11.2019
Bürgervorsteher Gerd Herrmann (SPD) freut sich mit den Christdemokraten Lorenz Hartwig, Torsten Fuhr und Ewald Eden (v. li.) über die positiven Signale aus Kiel für den Lückenschluss des Radweges an der B 75. Quelle: FOTOS: Petra Dreu
Reinfeld

Momentan läuft es für Reinfeld: Nach der Zusage des Bundes über 1,3 Millionen Euro für die Entschlammung der Reinfelder Teiche gibt es eine weitere frohe Botschaft: Die Zeichen für den Lückenschluss des Radweges an der Bundesstraße 75 stehen gut. Die erforderlichen Mittel stehen bereit. Und egal wie teuer die Baukosten werden, soll sich Reinfeld lediglich mit fünf bis sieben Prozent an den Planungskosten beteiligen. Die CDU Reinfeld geht davon aus, dass Reinfeld mit 60 000 bis 70 000 Euro zur Kasse gebeten werde.

Seit Jahrzehnten ist der rund ein Kilometer lange Lückenschluss des Radweges entlang der viel befahrenen B 75 ein Thema, das nicht nur die Radfahrer bewegt. Wenn sie aus Richtung Bad Oldesloe kommen, müssen sie am Kalkgraben zurück auf den kurvigen und unübersichtlichen Abschnitt, auf dem es bereits mehrere tödliche Unfälle gegeben hat. Die jüngsten Maßnahme, Radfahrer einen Umweg durch die Stadt fahren zu lassen, erntete viel Kritik. Denn wer von der Schule oder der Arbeit kommt, will schnellstmöglich nach Hause und nicht wegen der schönen Aussicht einen langen Umweg in Kauf nehmen.

Anfragen der Stadt, die Radweg-Lücke zu schließen, hat es immer wieder gegeben. Zum Erfolg haben sie aber nicht geführt. Nach dem Motto „Warum mit Hänschen reden, wenn man auch mit Hans reden kann“, fädelte der Reinfelder Bauausschuss-Vorsitzende Lorenz Hartwig einen Termin beim Direktor des Landesbetriebes für Straßenbau und Verkehr (LBV), Torsten Conradts, ein. Hartwig fertigte eine detailreiche Bildschirmpräsentation mit Fotos und Streckenverläufen, informierte die Stadtverwaltung und lud dazu ein, gemeinsam nach Kiel zu fahren. Bauamtsleiter Stephan Kruse nahm die Einladung an. Der Bürgermeister musste wegen eines anderen Termins passen.

Am 20. November war es soweit: Die CDU-Mitglieder Lorenz Hartwig, der 1. Stadtrat Torsten Fuhr und die Stadtverordneten Christian Röhr und Ewald Eden machten sich zusammen mit Stephan Kruse auf den Weg nach Kiel, um ihr Glück zu versuchen. Nach der Vorstellung der Präsentation wussten die Reinfelder kaum, wie ihnen geschah, denn sie trafen auf die breite Zustimmung des LBV-Direktors, der wiederum Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz hinter sich weiß.

Torsten Conradt habe den Reinfeldern signalisiert, dass finanzielle Mittel in ausreichender Höhe vorhanden seien. Wegen Umstrukturierungen im Zusammenhang mit dem A20-Bau gäbe es allerdings eines nicht: Personal, das den Lückenschluss des Reinfelder Radweges auf den Weg bringen könnte. Diese Aufgabe müsse Reinfeld im Gegenzug selbst übernehmen. Genau darin sieht Bürgermeister Heiko Gerstmann ein Problem. „Die Zusage aus Kiel ist toll. Aber wir haben kein Personal für immer neue Projekte.“

Dennoch laufen die Arbeiten für den Lückenschluss bereits an. Unter anderem soll Anfang nächster Woche ein Planungsbüro Proben des sehr abschüssigen Baugrunds entnehmen. Wie Lorenz Hartwig berichtete, hätten die Grundstückseigentümer bereits signalisiert, einen Streifen ihres Grundstücks für den Radweg veräußern zu wollen.

Von Petra Dreu

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