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Stormarn CDU gegen Schließung von Polizeistationen
Lokales Stormarn CDU gegen Schließung von Polizeistationen
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20:10 18.09.2015
Braak

Vehement spricht sich die Stormarner CDU gegen die Schließung von vier Polizeistationen im Kreis aus. Das wurde mit einem entsprechendem Beschluss auf der Versammlung des Kreisverbandsausschusses in Braak untermauert.

Planungen der Landesregierung sehen vor, dass die Stationen in Bargfeld-Stegen, Ammersbek, Oststeinbek und Steinburg (Mollhagen) geschlossen werden. „Wir brauchen aber die Polizei in der Fläche“, unterstreicht der Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CDU Stormarn, Tobias Koch. „Wir wollen keine Ausdünnung. Wir setzen uns für eine Beibehaltung aller Dienststellen im Kreis Stormarn ein.“ Unter einem Rückzug der Polizei aus der Fläche leide der gute Kontakt zwischen Polizei und Bürgern. Der Polizist vor Ort, so Koch, „kennt seine Pappenheimer“. Nur wenn Menschen Vertrauen zur Polizei hätten, könnten viele Probleme bereits vorbeugend gelöst werden. Immerhin 46 Prozent der Tatverdächtigen kämen aus dem Tatgebiet. Inzwischen, warnt die CDU, seien in einigen Orten gerade zur Nachtzeit wenige Polizisten unterwegs. „Es ist zu befürchten, dass sich durch eine Schließung von kleineren Dienststellen das Problem noch verschärfen wird.“

Wie fatal sich die Personalkürzung bei der Polizei auswirke, zeige sich jetzt, wo immer mehr Flüchtlinge nach Schleswig-Holstein kämen. Auch die Beamten im Kreis Stormarn seien davon betroffen. Durch die neue Erstaufnahmeeinrichtung in Wentorf bei Hamburg werde Personal verschoben, so dass im operativen Einsatz Personal abgezogen werde. Verkehrsüberwachung und Prävention seien nur noch eingeschränkt möglich, warnt die CDU. Sie fordert den Personalabbau bei der Polizei zu stoppen und stattdessen mehr Personal einzustellen. Um die hohe Einbruchskriminalität besser bekämpfen zu können, sollten der Personaleinsatz und die technischen Möglichkeiten verbessert werden.

K. Kuhlmann-Schultz

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