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Stormarn Crash auf der A 1: Renault von der Autobahn gerammt
Lokales Stormarn Crash auf der A 1: Renault von der Autobahn gerammt
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20:17 23.10.2019
Schwerer Unfall auf der A1 bei Buddikate. Ein Renault wurde von der Autobahn gerammt. Quelle: Christoph Leimig
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Hammoor

Ein vermutlich betrunkener Autofahrer hat am späten Mittwochnachmittag rund 1000 Meter vor der Raststätte Buddikate einen schweren Unfall auf der A 1 verursacht und ist mit geplatzten Reifen geflüchtet.

Bei Ahrensburg endete die Fahrt, als das Auto stehenblieb. Polizisten brachten den Mann zur Blutprobe zur Wache, stellten das Auto sicher und beschlagnahmten den Führerschein.

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Nach ersten Erkenntnissen hatte der Fahrer eines Audi A 8 auf der Fahrt in Richtung Süden zunächst die Mittelleitplanke gerammt, danach einen Seat und einen Renault. Der Mann flüchtete nach dem Zusammenprall in seinem stark beschädigten Unfallauto Richtung Ahrensburg. Er wurde dabei von Zeugen verfolgt. An der Ausfahrt Ahrensburg war die Fahrt zu Ende.

Aufgrund erster Meldungen vom Unfallort hatte die Leitstelle ein Großaufgebot von Rettungskräften zum Unfallort geschickt. Bei deren Eintreffen hat sich die Verletzten aber schon selbst aus den Unfallautos befreit.

Im Seat wurde eine schwangere Autofahrerin beim Zusammenprall verletzt. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst und Notarzt wurde die Frau ins Krankenhaus gebracht. Der Renault kam nach rechts von der Fahrbahn ab, durchpflügte die Böschung und blieb genau zwischen dem Hinweisschild „Raststätte Buddikate 1000 Meter“ hängen. Der Fahrer des Renault wurde ebenfalls nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Während der umfangreichen Rettungs- und Bergungsarbeiten hatte die Polizei die Autobahn Richtung Ahrensburg zunächst voll gesperrt. Danach sammelte eine Polizeistreife die überall auf der Fahrbahn Richtung Ahrensburg herumliegenden Trümmerteile des flüchtigen Audi-Fahrers ein. Dazu wurde der fließende Verkehr heruntergebremst. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Hammoor und Bargteheide, der Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen und Notarzt sowie mehrere Streifenwagenbesatzungen der Polizei.

Von Peter Wüst

23.10.2019
23.10.2019