Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Stormarn Die Oldesloer blicken erstmals hinter die Fassade des KuB
Lokales Stormarn Die Oldesloer blicken erstmals hinter die Fassade des KuB
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
18:10 02.05.2015
Anzeige
Bad Oldesloe

Selbst im halbfertigen Zustand zieht die Fassade des neuen Kultur- und Bildungszentrums (KuB) immer wieder neugierige Blicke auf sich. Noch sind Passanten jedoch dazu vergattert, die Rolle des Zaungastes einzunehmen. Das soll sich am Sonnabend, 9. Mai, ändern — wenn auch nur für begrenzte Zeit.

Zum Richtfest am Tag der Städtebauförderung erhält die Öffentlichkeit erstmals Einblick ins Innere des Gebäudes, in dem früher Justitia residierte. Besucher sollen sich ein Bild davon machen können, wie weit der Umbau des alten Amtsgerichts gediehen ist. Nach dem Verlesen von Richtspruch und Festreden können sie einen abgezirkelten Bereich der Baustelle am Beer- Yaacov-Weg besichtigen.

„Das wird ein Meilenstein für die Stadt“, sagte Mandy Treetzen, Kämmerin der Stadt Bad Oldesloe und Projektleiterin des KuB-Ausbaus. Denn immerhin reise Innenminister Stefan Studt (SPD) in die Kreisstadt. Er habe ausgerechnet das KuB im Land Schleswig-Holstein ausgewählt, um den in Schleswig-Holstein ganz neu eingeführten Tag der Städtebauförderung zu zelebrieren. Dies stelle eine besondere Würdigung des Projektes dar, das für die Oldesloer Kulturszene von besonderer Bedeutung sei.

Für den Umbau des Justizgebäudes erhalte die Stadt nach heutigem Stand eine Förderung von rund 3,7 Millionen Euro vom Land Schleswig-Holstein, sagt die Kämmerin. Diese Summe könne unter Umständen höher ausfallen, da die Baukosten gestiegen seien. In welchem Umfang mehr Fördermittel bereitgestellt würden, lasse sich jetzt noch nicht sagen. Die Stadt werde Anträge stellen, die in Kiel eingehend geprüft werden.

In das Kulturzentrum, das im Frühjahr 2016 fertig werden soll, ziehen die Oldesloer Musikschule, die Volkshochschule, das Kulturnetzwerk, der Verein Klangstadt und die Stadtinformation ein. Letztere führt zurzeit noch ein Schattendasein in Bad Oldesloe. So gibt es etwa keine gesonderte Auskunftsstelle für touristische Informationen. Dieses Ressort ist derzeit im Bürgerbüro integriert, also dort, wo sämtliche Anträge an die Verwaltung gestellt werden. Neue Impulse für das Gemeinwesen verspricht sich die Stadt auch davon, dass der Sachbereich Kultur mitsamt dem Veranstaltungsmanagement dichter an die Basis heranrückt. Schließlich soll das KuB nicht nur für die Hauptmieter, sondern für andere Oldesloer Vereine und Kulturschaffende eine neue Heimstatt sein.

Last not least sind schon alle auf den Kulturmanager gespannt, der dem Haus ein Gesicht geben soll. Diese Position ist offenbar heiß begehrt. Auf die Ausschreibung der Stadt haben sich nach Informationen von Mandy Treetzen mehr als 160 Kandidaten beworben. Derzeit läuft das interne Auswahlverfahren auf Hochtouren. Daran sind nicht nur eine auf Kulturpersonal spezialisierte Agentur, sondern auch die Mitglieder des KuB-Arbeitskreises beteiligt.

Wann der Manager seine Arbeit aufnimmt, ist indes noch ungewiss. „Es hängt viel davon ab, wann der Wunschkandidat zur Verfügung steht. Er sollte aber möglichst im Laufe des Jahres anfangen“, sagt Mandy Treetzen.

Dorothea von Dahlen

Die Auseinandersetzungen zwischen dem Kreis Stormarn und der Asklepios-Klinik in Bad Oldesloe um die Nutzung des ehemaligen Schwesternwohnheimes und der Krankenpflegeschule sind noch nicht beigelegt.

02.05.2015

Die erste Probe in den neuen Kostümen beim Verein Bad Oldesloe macht Theater zeigt es: Das schönste Kleid hat die Verlegerfrau, den schrillsten Gehrock der Kurpfuscher.

02.05.2015

Mit einem Demonstrationszug durch Bad Oldesloe will das Bündnis gegen Rechts am Freitag, 8. Mai, an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren erinnern.

02.05.2015