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Stormarn Dorfentwicklung: Großer Schritt nach vorn für Klein Wesenberg
Lokales Stormarn Dorfentwicklung: Großer Schritt nach vorn für Klein Wesenberg
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19:12 01.12.2017
Auch neue Parkmöglichkeiten gibt es jetzt am Kirchberg.
Klein Wesenberg

Zwischen Kirchberg und Schulweg ist in den vergangenen Monaten der zweite Teil eines Neubaugebietes erschlossen worden. Das wird der Gemeinde noch einmal einen kräftigen Schub bei der Einwohnerzahl geben. Die ausgewiesenen elf Bauplätze, so der Bürgermeister, konnten schnell verkauft werden: „Wir hatten sogar 22 Interessenten dafür.“

„Alles im grünen Bereich“, stellte Bürgermeister Herbert David fest. In Klein Wesenberg wurden gestern offiziell die Arbeiten für die Sanierung des Kirchbergs und die Erschließung eines neuen Wohngebietes abgenommen. Insgesamt wurden rund 700 000 Euro investiert.

Sterntaler und die Container

2019 läuft die Betriebsgenehmigung des Kreises Stormarn für zwei Container ab, die vom evangelischen Kindergarten Sterntaler genutzt werden. Klein Wesenbergs Bürgermeister Herbert David hofft, dass die Gebäude auch anschließend zur Verfügung stehen können. Der Sterntaler wird auch von Kindern aus den Gemeinden Barnitz und Wesenberg besucht.

Es geht um ein Areal von mehr als 8200 Quadratmetern. Die Gemeinde hat nach den Berechnungen des Amtes Nordstormarn die Erschließungskosten von rund 576000 Euro vorgestreckt. Anschließend ist die Summe dank des Verkaufes der Parzellen wieder in die kommunale Kasse gekommen. Die privaten Bauherren zahlten 130 Euro pro Quadratmeter.

Und in diesem Neubaugebiet tut sich schon Einiges – Wohnhäuser sind zumindest im Rohbau fertiggestellt. „Die Bauherren haben es nicht immer ganz leicht gehabt, eine Firma zu finden, weil die Betriebe viel zu tun haben“, stellte Herbert David fest. Gebaut wurde außerdem an der neuen Erschließungsstraße – sie trägt die Bezeichnung Jakobsweg.

Wegen des Baubooms gilt als umso erfreulicher, dass die Gemeinde mit ihrem eigenen Projekt kaum in Zeitverzögerung geraten ist. Der Bürgermeister: „Auf die Firma Grothe kann man sich verlassen.“ Das Unternehmen wurde gestern unter anderem durch Bauleiter Ralf Unger vertreten. An der Abnahme nahm auch Jörg Schulz vom M&S-Planungsbüro teil. Gekommen war außerdem Pastor Erhard Graf, der die Veränderungen zwischen Kirche, Friedhof, Gemeindehaus und Pastorat täglich verfolgen konnte.

Die Gemeinde hat nach den Worten des Bürgermeisters den Kostenrahmen eingehalten, obwohl die Straßensanierung noch nicht vollständig abgerechnet ist. Insgesamt 127 000 Euro mussten dafür investiert werden – diese Summe wird ausschließlich von Klein Wesenberg finanziert.

In der Unterwelt des Kirchbergs sind seit August neue Abwasserrohre und Siele verlegt worden, dann folgten weitere Versorgungsleitungen. Zum Abschluss kam eine Teerdecke obendrauf. Außerdem wurden ein Gehweg, ein neuer Parkstreifen sowie ein Parkplatz angelegt. Diesen Bereich schuf die Kommune in Eigenleistung: „Der Parkplatz wird noch etwas befestigt“, kündigte Herbert David an.

Der Ausbau am Kirchberg ging über die Bühne, nachdem es zu einem Gebietstausch zwischen der politischen Gemeinde und der evangelischen Kirchengemeinde gekommen war. Beide hatten sich dabei über eine Flurbereinigung verständigt. Die Kirchengemeinde hatte der Gemeinde Klein Wesenberg auch die Flächen für das Neubaugebiet am Schulweg zum Kauf angeboten.

„Wir haben damit den Blick nach vorn gerichtet“, erläuterte der Bürgermeister. Es gebe weitere Anträge von Häuslebauern, die Eigenheime in der Gemeinde schaffen möchten. Dies sei allerdings nicht immer ganz einfach wegen der Vorgaben durch die Landesplanung. Klein Wesenberg verfüge auch angesichts der zu erwartenden Zunahme der Einwohnerzahl über eine intakte Infrastruktur. Dies treffe unter anderem für die Bereiche Abwasserbeseitigung und Klärschlammentsorgung zu.

Michael Thormählen

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