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Stormarn Historischer Tag für das Oldesloer Hospiz
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15:33 03.12.2019
Hospiz-Chefin Sabine Tiedtke am Eisenbahnwaggon, in den man später auch einsteigen kann. Quelle: SUSANNA FOFANA
Bad Oldesloe

„Nicht einsteigen“ steht noch am Eisenbahnwaggon des Hospiz Lebensweg am Sandkamp. „Noch nicht einsteigen“, ergänzt Hospiz-Chefin Sabine Tiedtke. Denn der Waggon wird für die Kinder- und Jugendarbeit hergerichtet. Dienstagmorgen erst wurde der Waggon per Schwertransport von Niebüll nach Bad Oldesloe angeliefert und in Millimeterarbeit in Position gebracht. Zeitgleich traf die große Sumpfeiche ein, die nun vor dem Hospizbau steht.

Eisenbahnwaggon und Sumpfeiche trafen zur gleichen Zeit in Bad Oldesloe ein.

Lebenswegler und Ingenieur Thomas Hemsing war einen Tag vorher bereits in Niebüll beim Verladen des 20 Meter langen ehemaligen Regionalbahn-Waggons der Norddeutschen Eisenbahngesellschaft Niebüll dabei. Er hatte auch die Kontakte geknüpft. Morgens um 3 Uhr habe der Lkw-Fahrer Bad Oldesloe erreicht, berichtet er.

Die Lebenswegler waren früh auf den Beinen

Frühmorgens waren auch die Lebenswegler um Chefin Sabine Tiedtke auf den Beinen, um das Großereignis nicht zu verpassen. Gleich zwei Kräne wurden benötigt, um den Eisenbahnwaggon auf die beiden alten DB-Drehgestelle zu stellen. Denn der Waggon der Baureihe 628 diente als Materiallager und stand zuletzt auf Böcken. Zum Schluss war in Bad Oldesloe Feinarbeit angesagt, wurde geschweißt und geflext, um alles passend zu machen.

Hospiz-Nachbar Jan Bork vom Stahl- und Metallbau-Betrieb, hat bereits versprochen, einen barrierefreien Steg für den bunten Waggon zu bauen. Einige Stühle und die Deckenverkleidung sollen in dem ausrangierten Eisenbahnwaggon mit den vier Abteilen noch vorhanden sein. Der Waggon soll für die Kinder- und Jugendarbeit des Hospizes genutzt werden.

Die Sumpf-Eiche ist bereits 35 Jahre alt

Die 35 Jahre alte und 4,5 Tonnen schwere Sumpf-Eiche hat Sabine Tiedtke sich selbst aussuchen dürfen. Das dauerte nur „eine Minute“ erzählt sie. Schon von Beginn an habe sie an eine Eiche mit ihrer Symbolkraft gedacht. Der nun unter Applaus der Lebenswegler gepflanzte rund zehn Meter hohe Baum habe sie sofort angesprochen. Gespendet wurde er von der Hamburger Baumschule Lorenz von Ehren.

Für die Außenanlagen des 3,5 Millionen Euro teuren stationären Hospizbaus, der im Frühjahr eröffnen soll, werden jetzt noch weitere Baumpaten gesucht. Die Pläne dafür wurden nach ökologischen Gesichtspunkten erstellt. Die Anlage soll ein Anziehungspunkt für Bienen, Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge, Eidechsen, Vögel und Fledermäuse werden. Die Gehölze und Stauden werden nach ihrem Nutzen für die Tierwelt ausgesucht, berichtet Landschaftsarchitektin Dagmar Stucke.

Von Susanna Fofana

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