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Stormarn K 110: Sanierung soll Montag beginnen
Lokales Stormarn K 110: Sanierung soll Montag beginnen
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18:19 30.08.2019
Die Sülfelder Straße ist ab Montag gesperrt.   Quelle: mc
Elmenhorst

Ungeachtet der Anwohnerproteste mit anschließender Planänderung soll die Sanierung der Kreisstraße 110 von Elmenhorst bis zur Segeberger Kreisgrenze am Montag beginnen. Das erfuhren die LN vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV).

Danach bleibt der grundlegende Zeitplan bestehen, vom 2. September bis zum 4. Oktober erfolgt der 1. Bauabschnitt, der zweite vom 7. bis 19. Oktober. In dieser Zeit gilt die Umleitung über Bargfeld-Stegen, Anlieger können – bis auf einige Tage – ihre Grundstücke mit dem Auto erreichen. Der erste Abschnitt betrifft den Bereich von der Bundesstraße in Elmenhorst bis zur Kreuzung Sülfelder Straße/Nienwohlder Straße, in der zweiten Bauphase soll der Abschnitt zwischen der Kreuzung und der Kreisgrenze erneuert werden.

Nach heftigen Protesten der Anwohnerim Neubaugebiet Bargkoppel und vor allem im Ortsteil Bargerhorst mitten auf der Strecke (die LN berichteten) hatte der LBV seine Pläne überarbeitet. Die Grundstücke dort sind nun nur noch für wenige Tage nicht mit dem Auto erreichbar: Bargkoppel vom 24. bis 27. September (7 bis 7 Uhr), Barger-horst vom 23. bis 27. September (7 bis 7 Uhr). In dieser Zeit müssen die Anwohner ihre Autos außerhalb parken und zu Fuß dorthin gehen. „Immerhin etwas“ sagte Hans-Werner Steinfeldt, der den Stein ins Rollen gebracht hatte. So ganz verraucht war sein Ärger aber auch am Freitag noch nicht.

Vollsperrung ist unausweichlich

„Die Vollsperrung ist aufgrund der geringen Breite der Straße, aus bautechnischen Gründen und auch nach den arbeitsrechtlichen Bestimmungen unausweichlich“, erklärt LBV-Sprecherin Cathrin Bornholdt. Die Straße misst lediglich 5,10 Meter, an der Seite stehen direkt am Straßenrand auf der gesamten Strecke mehrere dicke Bäume. Täglich sind dort rund 3000 Pkw und 110 Lkw unterwegs.

„Die Abfall- und Wertstoffbehälter sollen wie gewohnt zum jeweiligen Termin an den Straßenrand gestellt werden“, sagt Cathrin Bornholdt weiter. Die Baufirma werde sich um die Leerung der Behälter bzw. den Abtransport kümmern.

Wohin mit der Post?

Bezüglich der Arbeitsweise der Paketzustellungsunternehmen konnte sie jedoch keine Auskunft geben. „Hinsichtlich der Erreichbarkeit über die K 110 mit Zustellfahrzeugen gelten die gleichen Sperrzeiten wie für die Anlieger.“

Die Deckenerneuerung K 110 ist eine Maßnahme, welche im Sanierungsprogramm des Kreises Stormarn enthalten ist. Die Strecke weist laut LBV derzeit zwar nur eher oberflächliche Schäden auf. Um eine Ausweitung und die Entstehung einer Schlaglochpiste zu vermeiden, sie die Erneuerung der Fahrbahndecke jedoch wichtig.

„Bei einer späteren Sanierung würde der notwendige Umfang und damit einhergehend die Kosten und die erforderliche Bauzeit deutlich zunehmen“, so Cathrin Bornholdt. In diesem Fall würde die notwendige Sperrung der Strecke sicherlich mehrere Monate betragen. Die Kosten wurden aktuell mit 550 000 Euro veranschlagt, getragen vom Kreis. Die ausführende Firma ist Strabag aus Bornhöved.

Von Markus Carstens

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