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Stormarn Erste Aussage von gefesselter Studentin: Mit K.o.-Tropfen betäubt?
Lokales Stormarn Erste Aussage von gefesselter Studentin: Mit K.o.-Tropfen betäubt?
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19:27 15.10.2019
Im Fall der am Wochenende gefesselt und geknebelt gefundenen Studentin bei Mönkhagen gibt es eine erste Aussage der jungen Frau. Quelle: Holger Kröger
Lübeck

Die Studentin habe einige Angaben dazu machen können, was zwischen dem Verlassen der Veranstaltung in der Lübecker Einsiedelstraße und ihrem Auffinden in der Feldmark bei Mönkhagen geschehen sei, sagte die Pressesprecherin der Lübecker Staatsanwaltschaft, Ulla Hingst, am Dienstag. Angaben zum Inhalt der Aussagen machte sie nicht, um die daraus resultierenden Ermittlungen nicht zu gefährden.

Die Studentin aus Lübeck war am Sonnabendmorgen gefesselt und geknebelt an einem Knick bei Mönkhagen im Kreis Stormarn gefunden worden. Daran, wie sie dort hingekommen war, konnte sie sich nach Polizeiangaben nicht erinnern.

Zeugenaufruf

Die Kriminalpolizei suchtnach Zeugen, die Angaben zu der Tat machen können. Wer hat die Frau wann und wo und in wessen Begleitung gesehen? Wer hat verdächtige Beobachtungen am frühen Morgen im Bereich der Segeberger Landstraße in der Feldmark bei Mönkhagen gemacht? Hinweise bitte an die Telefonnummer 0451/131 46 04. Die Geschädigte ist cirka 180 Zentimeter groß, hat eine schlanke Statur und blonde, schulterlange Haare. Sie trug ein schwarzes T-Shirt und dazu eine schwarze Jeans mit freien Knöcheln und grünfarbene Adidas Sneaker. Um den Hals trug sie eine Goldkette.

Ergebnis nächste Woche erwartet

Sie hatte am Freitagabend eine Party in einem Lübecker Veranstaltungszentrum besucht. Die Ermittler werten nach Angaben der Staatsanwaltschaft derzeit das Videomaterial der Veranstaltung aus.

Der Fall löste einen größeren Polizeieinsatz aus, die Spurensicherung ist vor Ort.

Eine toxikologische Untersuchung soll Aufschluss darüber geben, ob die Frau möglicherweise mit so genannten K.o.-Tropfen betäubt wurde. Mit einem Ergebnis ist nach Angaben Hingsts erst in der nächsten Woche zu rechnen.

K.O.-Tropfen

Ins Getränk gemischt wirken die geschmacksneutralen K.O.-Tropfen nach zehn bis 20 Minuten. Die Wirkung hängt stark von der Dosis ab sowie von der körperlichen Verfassung des Opfers und dem Alkoholkonsum. Beim Opfer sorgen sie für Übelkeit, Erbrechen, Verwirrtheit und Atemnot, eine Überdosis K.o.-Tropfen kann zu Atemstillstand, Koma und zum Tod führen. Nach dem Erwachen aus der Bewusstlosigkeit kann das Opfer sich an das, was passiert ist, nicht oder nur bruchstückhaft erinnern.

Von RND/dpa

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