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Stormarn Oldesloer Stadtteilprojekt „Plan B“ ist ein Gewinn
Lokales Stormarn Oldesloer Stadtteilprojekt „Plan B“ ist ein Gewinn
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14:21 30.08.2019
Bürgermeister Jörg Lembke (r.), Hanne Stiefvater, Vorstandsmitglied der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, und Armin Oertel von der Stiftung Alsterdorf.
Bürgermeister Jörg Lembke (r.), Hanne Stiefvater, Vorstandsmitglied der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, und Armin Oertel von der Stiftung Alsterdorf. Quelle: Susanna Fofana
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Bad Oldesloe

„Du bist ein Gewinn“ steht auf dem blauen Banner der Deutschen Fernsehlotterie. Für das Oldesloer Stadtviertel rund um die Hölk-Hochhäuser ist die Förderung durch die Deutsche Fernsehlotterie ein Riesen-Gewinn. Die 200 000 Euro retten das Nachbarschaftsprojekt für einige Jahre. Donnerstag wurde zudem ein Kooperationsvertrag zwischen der Stadt Bad Oldesloe und der Evangelischen Stiftung Alsterdorf unterzeichnet.

Nachdem die Fernsehlotterie das Nachbarschaftsprojekt um den Hölk rettete, schloss die Stadt einen Kooperationsvertrag mit der Evangelischen Stiftung Alsterdorf ab.

Das Projekt mit dem Namen „Plan B“ soll dabei helfen, Probleme in dem Stadtteil anzugehen. Armin Oertel von der Evangelischen Stiftung Alsterdorfsah in der Förderung „eine grandiose Würdigung dieser Arbeit.“ Gern hörte auch Quartiersmanagerin Maria Herrmann dieses Lob von ihrem Chef. Bürgermeister Jörg Lembke und Bürgerworthalterin Hildegard Pontow waren sich einig, dass „Plan B eine ganz tolle Sache ist.“

„Das hat schon bei der Schanze funktioniert“

Und das nicht nur, weil beide selbst im Quartier wohnen. Lembke weiß: „Das hat schon bei der Schanze funktioniert.“ Dem ersten Nachbarschaftsprojekt dieser Art in Bad Oldesloe. Auch das war seinerzeit von Maria Herrmann aufgebaut worden. Die freute sich, dass zum Nachbarschaftsfest rund um den Hölk viele Besucher kamen. Und eben auch die Vertreter der Stiftung Alsterdorf, der Fernsehlotterie und der Stadt.

Tagelang schon waren Vorbereitungen für das Fest gelaufen. So war beispielsweise ein Schachbrett auf die Pflastersteine gemalt worden. Dort konnte jetzt trotz des Trubels drumherum mit riesigen Pferden, Türmen, Läufern, Bauern und Königspaar ein konzentriertes Spiel gewagt werden.

Und Dank des spontanen Einsatzes von Mücke und eines Technikers gab es dann sogar noch Musik, obwohl der geplante Auftritt des Chores der Kulturen abgesagt worden war. Auf der Suche nach Ersatz hatte das Team dann gleich noch einiges für sie Neues im Stadtteil entdeckt, wie zum Beispiel eine Karategruppe im Kinder- und Jugendhaus St. Josef.

Die Quartiersarbeit von „Plan B“ läuft bereits im zweiten Jahr und fängt an, Früchte zu tragen. Der Kooperationsvertrag – zunächst für fünf Jahre – soll eine dauerhafte Zusammenarbeit zwischen der Evangelischen Stiftung Alsterdorf und der Stadt Bad Oldesloe dokumentieren. Bürgermeister Jörg Lembke stellte personelle Unterstützung für Aktionen in Aussicht. Gemeinsam mit Armin Oertel von der Alsterdorfer Stiftung unterzeichnete er den Vertrag.

Tohus GmbH ist stark am „Plan B“ beteiligt

Auch die Tohus GmbH ist in der Quartierentwicklung von „Plan B“ stark beteiligt. Zum Gelingen des Nachbarschaftsfestes mit Spiel-, Snack- und Kuchenangeboten trugen dann auch viele andere Anlieger aus dem Stadtteil bei. Kinder der Erle boten den Gästen passend zum Sommerwetter Cocktails mit Karibik-Flair an.

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Von Susanna Fofana