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Stormarn Gauck ehrt Hoisbütteler Sportverein
Lokales Stormarn Gauck ehrt Hoisbütteler Sportverein
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20:10 30.01.2013
Gruppenbild mit Bundespräsident: (v. l.) Holger Wrobel (Volksbank Stormarn), Udo Heck (Vorsitzender des Hoisbütteler Sportvereins), Joachim Gauck, Thomas Bach (Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes) und Uwe Fröhlich (Präsident Bundesverband der Quelle: hfr
Ammersbek

Große Ehre für den Hoisbütteler Sportverein: Die Integrationssportgruppe wurde am Dienstag von Bundespräsident Joachim Gauck mit dem „Stern des Sports“ geehrt. Neben 17 anderen Sportvereinen hatte sich die Integrationsgruppe des Sportvereins aus Ammersbek für das Finale in Berlin qualifiziert.

Mit ihrem Projekt „Inklusionssport — Sport für alle“ setzte sich der Verein gegen rund 2500 Mitbewerber durch und begeisterte die Jury mit ihrem beispielhaften gesellschaftlichen Engagement. Im vergangenen Jahr hatten sie sich für die „Sterne des Sports“ bei der Volksbank Stormarn beworben und nahmen im September den bronzenen Stern des Sports auf lokaler Ebene entgegen. Weiter ging es auf Landesebene. Und auch da waren sie erfolgreich, im Dezember erhielten sie den silbernen Stern des Sports in Kiel.

Das Projekt „Inklusionssport — Sport für alle“, das bereits seit 1987 von Spartenleiter Christian Schirrmacher betreut wird, setzt sich für die sportliche Betätigung all jener ein, welche gerne Sport treiben — ob mit oder ohne Behinderung.

Für einen der drei ersten Plätze reicht es in Berlin allerdings nicht. „Unabhänig von der Platzierung im Finale ist diese Ehrung ein Riesenerfolg für das Inte-Team und den gesamten Hoisbütteler SV“, so der Vorsitzende des Hoisbütteler SV, Udo Heck. Der Erfolg in Berlin war mit einem Preisgeld in Höhe von 1000 Euro verbunden, die dem Verein zu gute kommen.

Wie die LN berichteten, nimmt ein Teil des Teams zurzeit an den „Special Olympics“ Winterspielen in Südkorea teil (siehe auch Artikel rechts). Vorher wurden sie in Berlin von der Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt. „Ich weiß gar nicht, ob allen in der Gemeinde Ammersbek und im Verein schon bewusst ist, welche hohe Anerkennung wir hier erhalten haben. In so kurzer Zeit persönliche Anerkennung zuerst durch die Bundeskanzlerin und dann auch noch durch den Bundespräsidenten zu erhalten, ist fast unglaublch“, freut sich Udo Heck.

Die Sterne des Sports wurden bereits zum neunten Mal von den Volks- und Raiffeisenbanken vergeben. Holger Wrobel und Kay Schädling aus dem Vorstand der Volksbank Stormarn begleiteten den Vorsitzenden des Hoisbütteler SV zu dem feierlichen Ereignis und versprechen für den kommenden Wettbewerb: „Auch 2013 laden wir wieder alle Vereine in unserem Geschäftsgebiet sehr herzlich zur Teilnahme ein. Sie bekommen schon bald von uns einen persönlichen Brief, in dem sie alle Einzelheiten zum Wettbewerb finden.“ Udo Heck bestätigt: „Das Mitmachen hat sich auf jeden Fall gelohnt, wir können das allen Vereinen nur empfehlen!“

Nun sollen die großen Erfolge gefeiert werden. Am Freitag, 8. Februar, von 18.30 bis 20 Uhr veranstaltet der Hoisbütteler SV eine öffentliche Feier im Gemeindehaus Ammersbek. Alle Interessierten sind eingeladen, die Erfolge mit dem SV zu feiern.

Special Olympics: HSV-Team startet mit einem Sieg
Während die Funktionäre in Berlin geehrt wurden, geht‘s für sieben Sportler des Hoisbütteler SV derzeit bei den Special Olympics im südkoreanischen Pyeongchang rund. Sie bilden bei den Weltwinterspielen für Menschen mit geistiger Behinderung zusammen mit Athleten aus Bayern und Berlin die deutsche Floorhockey-Mannschaft. Trainer ist Christian Schirrmacher, Spartenleiter der HSV-Integrationssparte.

„Jetzt geht‘s los, jetzt geht‘s los!“ Das sangen die 16 Athleten des deutschen Floorhockeyteams, als sie in den Athletenvorbereitungsraum vor ihrem ersten Spiel geführt wurden. „Ein kurzer Weg durch das Kellergewölbe führt direkt in die Arena der Kwandong Universität in Gangneung. Viele Athleten mussten erst einmal tief durchatmen“, berichtete Schirrmacher. „Die sehr große Sporthalle, die vielen Athleten aus allen Ländern der Erde, Zuschauer auf den Rängen, die Lautstärke — das alles musste erst einmal erlebt und verarbeitet werden.“

Doch beim Anpfiff zum ersten Spiel gegen Malaysia waren alle Bedenken und Ängste vergessen. Nach einem ausgeglichenem ersten Drittel überzeugte die Mannschaft und gewann sicher mit 4:1. Nach kurzer Verschnaufpause folgte das Spiel gegen Kanada, das trotz konzentrierter Leistung mit 0:1 verloren ging.

„Macht nichts, sind nur Testspiele“, meint Verteidiger Thomas Schnauer aufmunternd. Testspiele sollen den Leistungsstand eines Teams zeigen. Nach mehreren Spielen werden dann Mannschaftsgruppen gebildet, die in etwa das gleiche Leistungsniveau haben und die Sieger ermitteln.

Annette Leßmann

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