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Stormarn Geflügelpest bei Schwänen
Lokales Stormarn Geflügelpest bei Schwänen
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16:11 16.03.2017
Im Kreis Stormarn wurde Geflügelpest bei Schwänen festgestellt. (Symbolbild) Quelle: dpa
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Zarpen

Im Kreis Stormarn ist in den Gemeinden Zarpen und Heilshoop am Mittwoch der Ausbruch der Geflügelpest bei zwei verendeten Schwänen amtlich festgestellt worden, teilte der Landkreis gestern mit. Um die Fundorte der Schwäne ist ein Gebiet mit einem Radius von mindestens drei Kilometern als Sperrbezirk und mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern um die Fundorte als Beobachtungsgebiet festzulegen.

Zum Sperrbezirk wurden die Gemeinden Mönkhagen, Heilshoop, Rehhorst, Zarpen, Badendorf und Heidekamp erklärt. Von der Stadt Reinfeld und der Gemeinde Wesenberg zählt der Bereich nördlich der Bahnschienen der Strecke Hansestadt LübeckHamburg zum Sperrbezirk. Im Bereich des Sperrbezirkes sind zurzeit 108 Geflügelhaltungen registriert.

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Zum Beobachtungsgebiet wurden die Gemeinden Hamberge, Feldhorst, Klein Wesenberg, Barnitz, Meddewade, Westerau, Rethwisch, die Stadt Bad Oldesloe sowie von der Stadt Reinfeld (Holstein) und der Gemeinde Wesenberg der Bereich südlich der Bahnschienen der Strecke Hansestadt LübeckHamburg erklärt. Von der Gemeinde Travenbrück lediglich der Bereich östlich der folgenden Grenze: Im Nordosten beginnend an der Gemeindegrenze entlang des Seefelder Wegs Richtung Schlamersdorf. In Schlamersdorf über die Dorfstraße in die Alte Landstraße bis zur Gemeindegrenze. Im Bereich des Beobachtungsgebietes sind zurzeit 261 Geflügelhaltungen registriert.

Die Allgemeinverfügung wurde auf der Internetseite des Kreises Stormarn bekanntgemacht und kann dort nachgelesen werden. Eine kartografische Darstellung kann der Allgemeinverfügung ebenfalls entnommen werden.
Für Hunde- und Katzenhalter bedeutet das, dass die Tiere nicht unbeaufsichtigt ins Freie dürfen. Das gilt 30 Tage lang, wenn nicht erneut Fälle von Vogelgrippe auftreten. Die Sicherheitsmaßnahmen, auch für kleine Geflügelbestände, sowie das Aufstallungsgebot gelten weiterhin im gesamten Land Schleswig-Holstein.