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Stormarn Glasfaser-Ausbau für Reinfelds Schulen und Innenstadt
Lokales Stormarn Glasfaser-Ausbau für Reinfelds Schulen und Innenstadt
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16:58 24.01.2019
Die Immanuel-Kant-Schule soll noch in diesem Jahr an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Damit steht der digitalen Zukunft nichts mehr im Weg. Quelle: Britta Matzen
Reinfeld

In Reinfeld tut sich was in Sachen Digitalisierung. „Die Vereinigte Stadtwerke Media GmbH wird die Schulen mit Glasfaser anbinden. Die Immanuel-Kant-Schule (auch bekannt als KGS) soll im zweiten Halbjahr dieses Jahres von Heidekamp aus angebunden werden“, teilte Bürgermeister Heiko Gerstmann am Dienstagabend dem Hauptausschuss mit. Ab 2020 sollen auch die Matthias-Claudius-Schule (MCS) und das Rathaus mit dem superschnellen Internet versorgt werden.

„Wir schaffen somit das erste Glasfasernetz in der Innenstadt“, sagt der Reinfelder Verwaltungschef. Damit dürften viele Anwohner und Unternehmen in der City aufatmen, heißt es doch bald Schluss mit den lahmen Internetanschlüssen. Gerstmann: „Wir haben die Chance, diejenigen, die nah an der Leitung wohnen, mit anzuschließen.“ Statt der jahrzehntealten Kupferkabel, die mit den neuen Datenmengen nicht mehr klar kommen, dürfen sich Reinfelder Bürger in der Innenstadt demnächst über die Königsdisziplin der Breitbandtechnik freuen. Glasfaser bietet fast grenzenlose Übertragungsreserven.

 Die Nachricht über den Glasfaserausbau wurde von der Immanuel-Kant-Schule, die als erstes angeschlossen wird, freudig aufgenommen. „Aufgrund der derzeit sehr produktiven Entwicklung unserer Schule in Bezug auf die Digitalisierung freuen wir uns sehr darüber, wenn wir eine schnellere Internetanbindung erhalten. Das unterstützt alle Kollegen und Schüler, digitale Inhalte gleichzeitig auch online zu bearbeiten“, sagte die stellvertretende Schulleiterin Jennifer Behnke.

Breitband-Ferrari: Reinfeld hinkt hinterher

Während im Amt Nordstormarn alle Gemeinden bereits mit dem Breitband-Ferrari versorgt sind, hinkt der Glasfaser-Ausbau in der Karpfenstadt noch hinterher. „Das Gewerbegebiet Reinfeld/Stubbendorf ist angeschlossen. Mitte 2016 haben wir dort die Rohranlage eingebaut. Außerdem sind wir in dem Gewerbegebiet Feldstraße, Grothkoppel Richtung Bahnlinie und im Bereich Lokfelder Straße und Am Schiefen Kamp. Aber im Privatkundenbereich sind wir bis jetzt noch recht schlank aufgestellt“, sagt Marco Büchler, Leiter Bau und Planung der VS Media in Nusse. Zuletzt hätten sie südlich der Bahn die Breitbandversorgung akquiriert. Aber dort hätten sie nicht die Mindestanschlussquote von 35 Prozent erreicht.

„Als nächsten offiziellen Aufschlag werden wir in diesem Jahr von Heidekamp aus kommend zur KGS einen Anschluss generieren.“ Straßen müssten dafür nicht aufgerissen werden. „Wir arbeiten im Radweg oder auf den Nebenflächen.“ Auch das Schulgebiet sei als Interessent an die VS Media herangetreten. Noch bis Ende des Jahres soll das superschnelle Internet in dem Bereich laufen.

Für die kommenden Jahre will die VS Media weitere Wohngebiete in Reinfeld akquirieren. 2020 sei der grob angepeilte Termin für die Innenstadtanbindung. „Aber das ist schon eine ganz schöne Strecke, die wir da umsetzen müssen. Von daher bin ich mit der Aussage noch vorsichtig“, so Büchler. Als Erstes werde die MCS angeschlossen. „Auf dem Weg dorthin sind für uns sehr interessante Privatkundengebiete, die dadurch die Chance haben, mit angeschlossen zu werden.“ Vom ersten Spatenstich bis Inbetriebnahme des Glasfasernetzes dauere es in der Regel ein Jahr.

Britta Matzen

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