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Stormarn Was ein Großhansdorfer Arzt mit Mutter Teresa zu tun hat
Lokales Stormarn Was ein Großhansdorfer Arzt mit Mutter Teresa zu tun hat
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18:30 16.10.2019
Professor Klaus F. Rabe ist Leiter der größten Lungenklinik in Norddeutschland. Quelle: LN
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Großhansdorf/Bern

Der Chefarzt der Pneumologie des Norddeutschen Thoraxzentrums sowie Ärztliche Direktor des Hauses Prof. Klaus F. Rabe wird gemeinsam mit Forscherkollegen des Deutschen Zentrums für Lungenforschung für seine Arbeit zum Thema „Pathophysiologie der Atmung: von der Grundlagenforschung zum Krankenbett“ geehrt. Der mit 750 000 Schweizer Franken dotierte Preis wird am 15. November in Bern verliehen.

Die Schweizer Balzan-Stiftung ehrt seit 1961 Geistes- und Naturwissenschaftler und Personen, die sich um Kunst und Kultur verdient gemacht haben. Zudem vergibt die Stiftung einen Friedenspreis. Frühere Preisträger waren unter anderem der Komponist Paul Hindemith, der Biologe Ernst Mayr und Mutter Teresa. Im vergangenen Jahr erhielt die Kinderhilfe-Stiftung „Terre des hommes“ den Preis, der nach einem italienischen Journalisten benannt ist.

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Preis für vier Forscher

Peter Suter, Honorarprofessor für Medizin der Universität Genf sowie ehemaliger Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz, begründet die Vergabe des Preises an die Forschergruppe mit den hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet der Lungenerkrankungen, „die Resultate innovativer Forschung zu neuen Therapien und Verbesserungen der Lebensqualität der Patienten brachten“. Zur Gruppe gehören neben Klaus Rabe die Professoren Erika von Mutius (Helmholtz-Zentrum München), Werner Seeger (Universitätsklinikum Gießen-Marburg) und Tobias Welte (Medizinische Hochschule Hannover).

Prof. Klaus Rabe sagte zur Preisvergabe: „Die ,LungenClinic Großhansdorf’ ist das Zentrum für Lungenerkrankungen in Norddeutschland. Unsere Patienten profitieren dabei täglich von unserer aktiven Forschungsarbeit auf direkte Weise. Es freut mich besonders, dass ein Teil des Preisgeldes in die weitere Arbeit fließt, um unseren Patienten auch in Zukunft aktuelle Therapien anbieten zu können.“

Mehr tun für saubere Luft

Rabe hatte in den LN das von der SPD geforderte Rauchverbot in Autos ausdrücklich begrüßt. Auf einem Symposium der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin zum Thema „Was tun für bessere Luft?“ mit international renommierten Wissenschaftlern forderte Klaus F. Rabe zudem kürzlich alle handelnden Akteure aus Wissenschaft und Politik dazu auf, vereint für eine schnelle und effektive Agenda für saubere Luft zu handeln.

„Nicht mehr viel Zeit“

„Mit seinem Klimaschutzplan möchte Deutschland bis 2050 weitgehend treibhausgasneutral sein und seine CO2-Emissionen in den verschiedenen Bereichen wie Verkehr und Energie erheblich gesenkt haben. Das ist von heute an betrachtet nur noch sehr wenig Zeit“, sagt Prof. Rabe. „Auf diesem Podium haben wir gesehen, dass alle wissenschaftlichen Disziplinen mit der Politik schnellstmöglich eine gemeinsame Agenda aufsetzen müssen, um das Wissen zu bündeln und Handlungsmaßnahmen abzuleiten.“

Von Markus Carstens

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