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Stormarn Gummimilch statt Holz: Neuer Verkehrskasper für die Polizei
Lokales Stormarn Gummimilch statt Holz: Neuer Verkehrskasper für die Polizei
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14:22 09.09.2019
Ed Kretz von der Polizeipuppenbühne in Bad Oldesloe nimmt freudestrahlend den neuen Verkehrskasper von Tino Sdunek, 1. Vorsitzender der Verkehrswacht Stormarn, entgegen. Quelle: Sandra Freundt
Bad Oldesloe

Bereits seit über 60 Jahren begrüßt der Kasper bei den Auftritten der Polizeipuppenbühnen in den Kreisen Flensburg, Neumünster und Stormarn die Kinder mit seinem typischen „Tri-Tra-Trullala“ und erklärt den Drei- bis Sechsjährigen im Anschluss, was sie beim Überqueren der Straße zu beachten haben. 2017 trafen sich die drei Bühnen dann und erarbeiteten mit „Die Kantsteinhelden“ ein neues Stück mit neuen Figuren. Die Kinder Pauli und Pauli lernen nun mit dem Hasen Pit und der Möwe Pia die Verkehrsregeln vom Polizisten Kalle. Dafür gab es vom Land Schleswig-Holstein auch für jedes Team einen neuen Puppensatz. Die neuen Figuren aus Gummimilch wirken sehr freundlich und ansprechend und kommen bei den Kindern gut an.

Seit über sechzig Jahren ist der Verkehrskasper im Dienst. Nun wurde er ausgetauscht.

Kasper fehlt im neuen Stück

Der Kasper fehlt jedoch in dem neuen Stück. „Das bedauerten wir sehr, denn der Kasper war immer die Sympathiefigur“, fanden Ed Kretz und seine beiden Kolleginnen Nadine Hamm und Mira Buchmann vom Oldesloer Team der Polizeipuppenbühne. „Und schließlich werden unsere Besuche in den 564 Kindergärten und Kindertagesstätten der Kreise Stormarn, Lauenburg, Lübeck, Segeberg und Ostholstein ja auch mit den Worten ,Der Verkehrskasper kommt zu uns’ angekündigt“, so Kretz weiter. Das Oldesloer Team entschloss sich daher, den Kasper trotzdem in den Auftritt zu integrieren, ließ ihn mit seinem berühmten „Tri-Tra-Trullala“ die Begrüßung und die Abmoderation machen. Dabei fiel jedoch auf, dass die Kasperpuppe mit seiner langen Nase und den markanten Wangenknochen nicht mehr zum Erscheinungsbild der neuen Puppen passte.

Alter Kasper aus Holz

„Unsere herkömmliche Figur war ja auch noch aus Holz und im Stil des Hohensteiner Kaspers von Max Jacob aus der sächsischen Schweiz gefertigt“, erzählte Ed Kretz. Auch Tino Sdunek, erster Vorsitzender der Kreisverkehrswacht, fiel das auf und so wurde im Vorstand die Anschaffung einer neuen Kasperpuppe beschlossen. „Es passte jetzt auch, weil der erste Kasper in diesem Jahr bereits seinen 65. Geburtstag gefeiert hat, sodass er somit zu Recht in Rente gehen kann“, sagte Sdunek schmunzelnd. Die Übergabe an die Oldesloer Polizeipuppenbühne ist inzwischen erfolgt und der neue Kasper – nun ebenfalls aus Gummimilch – hatte bereits diverse Einsätze.

Kasper nun auch Kantsteinheld

Im eigentlichen Stück kommt er zwar auch weiterhin nicht vor, doch hat er am Anfang mit „Tri-Tra-Trullala“ seinen großen Auftritt und lernt am Ende mit der frechen Piratenmöwe, dem etwas trotteligen Hasen, den Puppenkindern Pauli und Pauli, sowie den Kindergartenkindern gemeinsam das Verkehrsgedicht zur richtigen Straßenüberquerung und ist damit ebenso wie alle anderen auch ein Kantsteinheld.

Von Sandra Freundt

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