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Stormarn 27 400 Euro Erlös für krebskranke Familie
Lokales Stormarn 27 400 Euro Erlös für krebskranke Familie
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21:00 13.06.2019
Hamberges Fußballmütter und Stefan Stapel, Vorsitzender des SV Hamberge, stehen hinter der Familie von Sebastian und Stefanie Ewald. Quelle: Petra Dreu
Hamberge

Wegen ihrer pinkfarbenen Trikots werden die Fußball-Mütter des SV Hamberge und der Vereinspräsident Stefan Stapel als „Pink Ladies“ und „Pink Boy“ in die Geschichte des Sportvereins eingehen. In den vergangenen Wochen und Monaten haben sie Höchstleistungen vollbracht, um der Familie von Stefanie und Sebastian Ewald mit einem Benefizturnier finanziell unter die Arme zu greifen. Aufgrund eines Gendefektes sind Vater Sebastian und Sohn Jonas (10) unheilbar an Krebs erkrankt. Die Mühe der Fußballmütter hat sich gelohnt, denn nach einem Kassensturz blieben 27400 Euro übrig.

Bundesligavereine spendeten Trikots

Anfang Juni fand das Turnier der E-Jugend-Mannschaften statt, für das zahlreiche Bundesligavereine Trikots und Fanpakete geschickt hatten, die während des Turniers versteigert worden sind. Mit Unterstützung vieler weiterer Helfer und Sponsoren kam der sagenhafte Erlös des Turniers zusammen, für das die „Pink Ladies“ und der eine „Pink Boy“ um E-Jugend-Trainerin Kathleen Kröger von allen Seiten gelobt wurden. Vor allem hatten die Frauen an Sachen gedacht, an die kein normaler Veranstalter denken würde. An dem heißen Wochenende hatten sie an allen Stationen des Turniers sogar Sonnencreme platziert – Mütter eben.

1300 Würstchen gegrillt

Darüber hinaus haben sie 1243 Mails geschrieben, sind 11 000 Kilometer gefahren, um Tombolapreise abzuholen und Gespräche zu führen. 9000 Lose haben sie gerollt und 7000 Preise sortiert. Sie haben 200 Kilogramm Grillkohle geschleppt und 1300 Würstchen, 700 Scheiben Nacken, 1500 Brötchen sowie riesige Mengen Erdbeeren und vieles andere herbeigeschafft. Eine „Pink Lady“ hat es dann auch noch böse im Auto erwischt: Sie bekam einen Punkt in Flensburg und 130 Euro Geldstrafe, weil sie am Handy eine Telefonnummer eingetippt hat, um über die Freisprecheinrichtung Kontakt zu einem Sponsor aufzunehmen.

Dass 27 400 Euro zusammengekommen sind, damit hatten selbst die Fußball-Mütter nicht gerechnet. „Wir hatten ein Ziel: Wir alle möchten der Familie Halt geben. Sie soll wissen, dass sie nicht allein ist und dass das Dorf hinter ihnen steht“, sagt Kathleen Kröger.

Petra Dreu

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