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Stormarn Hamberges gute Stube liegt an der Trave
Lokales Stormarn Hamberges gute Stube liegt an der Trave
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20:10 30.07.2016
Waren auf dem Fluss in Richtung Klein Wesenberg unterwegs: (v. r.) Franziska Rausch sowie Vicent, Lilly und Janet Denkewitz. Quelle: Fotos: M. Thormählen
Hamberge

Für Joachim Rausch (72), der gerade die große Rasenfläche rund um die hölzernen Gebäude an der Kanustation mäht, ist derzeit eine Tour die Trave abwärts besonders reizvoll. Rund 24 Kilometer seien die Wassersportfreunde in ihren Kajaks unterwegs, bis sie in Lübeck eine Pause einlegen und später wieder in Hamberge festmachen können.

„In Richtung Bad Oldesloe ist es jetzt schon etwas schwieriger, weil der Fluss in diesem Bereich ziemlich viel Kraut aufweist. Und das wird erst im August wieder gemäht“, meint der 72-Jährige.

Schwiegertochter Franziska Rausch (30) und ihre Freundin Janet Denkewitz (46) waren trotzdem mit den Kinden Lilly (9) und Vincent (7) in Richtung Klein Wesenberg in zwei Booten unterwegs. „Und das war einfach super“, sagen die beiden Frauen nach ihrer Rückkehr.

Die Diskussion, welche Strecke von der Kanustation nun die attraktivere sei, ist eigentlich müßig – denn darüber sind sich alle Paddler einig, die in dieser Sparte des SV Hamberge aktiv sind: Der Flecken am Traveufer sei unbestritten der schönste in der gesamten Gemeinde.

Und dieser Ansicht sind offenbar nicht nur die Hamberger. „Wir haben zwischen 800 bis 1000 Gäste pro Jahr“, erläutert Joachim Rausch. Und die nutzen gern die großzügige Anlage am Traveufer, unter anderem die sanitären Einrichtungen. Für den kommenden Monat wird wieder mit einem gewaltigen Ansturm von Wassersportlern gerechnet, die sich als Naturfreunde erweisen und deshalb am Flussufer ihre Zelte aufschlagen. Dann macht es sich bezahlt, dass mit Unterstützung der Europäischen Union, der Sparkassen Stiftung und der Gemeinde ein Neubau der Station finanziert und 2012 eingeweiht wurde.

Unterstützung durch die Gemeinde wünschen sich Franziska Rausch und Janet Denkewitz auch, wenn es um Interessen der etwas älteren Kinder geht: „Die brauchen einen Platz, so sie unter sich sind und auch abhängen können, vielleicht auch mal Inliner fahren können.“ Franziska Rausch hat noch eine konkrete Forderung: „Wir brauchen einen Hundeauslauf. Sonst müssen die Tiere an die Leine.“

LN

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