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Stormarn Überflutete Straßen und vollgelaufene Keller allerorten
Lokales Stormarn Überflutete Straßen und vollgelaufene Keller allerorten
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22:48 19.06.2019
In Großhansdorf das bei Unwettern übliche Szenario: Straßen wurden überflutet, Keller liefen voll und Gullydeckel der Kanalisation drückten das Abwasser hoch. Zeitweise stand auf der Hoisdorfer Landstraße die stinkende Brühe fast einen halben Meter hoch. Quelle: Peter Wüst
Großhansdorf

In weiser Voraussicht hatte Großhansdorfs Gemeindewehrführer Andreas Biemann schon vor dem Unwetter zusammen mit der Einsatzabteilung und einer Abordnung der Jugendfeuerwehr auf dem Bauhof etliche Sandsäcke gefüllt und die Feuerwache mit einem kleinen Damm geschützt. Erst in der vergangenen Woche war die eigene Wache bei einem Unwetter vollgelaufen. Dieses Mal blieb die Wache trocken: "Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Nach dem ersten Blitz und Donner kam das Wasser auch schon wie ein Sturzbach angerauscht."

Allein in der Waldgemeinde Großhansdorf rückte die Feuerwehr zu einem Dutzend wetterbedingten Einsätzen aus. Unterstützt wurden die Großhansdorfer dabei von den Feuerwehrleuten der Freiwilligen Feuerwehr aus Ahrensburg.

In Großhansdorf das bei Unwettern übliche Szenario: Straßen wurden überflutet und Keller liefen voll.

Im Ort das bei Unwettern übliche Szenario: Straßen wurden überflutet, Keller liefen voll und Gullydeckel der Kanalisation drückten das Abwasser hoch. Zeitweise stand auf der Hoisdorfer Landstraße die stinkende Brühe fast einen halben Meter hoch. Laub der Bäume und Schmutz hatte an mehreren Stellen die Abflüsse der Kanalisation verstopft und das Wasser konnte nicht mehr abfließen.

Einsätze liefen bis in den späten Abend

Im Viertel Achten Diek liefen Baugruben voll und Wasser hat den Keller eines Einfamilienhaus unter Wasser gesetzt. Mit mehreren Pumpen lenzten die Feuerwerleute den Keller trocken.

Die wetterbedingten Einsätze dauerten bis in den späten Mittwochabend an.

Auch im Bahnverkehr im Norden kam es am Abend zu Behinderungen. So war beispielsweise die Strecke zwischen Kiel und Neumünster gesperrt, nachdem dort ein Baum auf die Gleise gestürzt war.

Auch andernorts im Norden war gut zu tun: In der Gemeinde Einhaus (Kreis Herzogtum Lauenburg) fing nach einem Blitzschlag ein Haus Feuer.

Landesweit blieb es in der Summe jedoch bei überschaubaren Schäden. So musste die Feuerwehr im Kreis Nordfriesland zu zwei Einsätzen ausrücken, weil Bäume auf Straßen in Rantrum und Immenstedt gefallen sind, wie ein Sprecher der Rettungsleitstelle Nord sagte. In Westerholz im Kreis Schleswig-Flensburg stürzte eine Baumreihe um.

In Geschendorf (Kreis Segeberg) wurde ein Einfamilienhaus von einem Blitz getroffen. Das Feuer konnte nach Angaben der Polizei aber sofort gelöscht werden. Bereits am Vormittag hat in Bockholm (Kreis Schleswig-Flensburg) ein altes Reetdachhaus gebrannt. Auch hier wurde als Brandursache ein Blitzeinschlag nicht ausgeschlossen.

RND/rtn/pat

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