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Stormarn KWG gewinnt in Tremsbüttel: Neue Debatte um den Bahnhof?
Lokales Stormarn KWG gewinnt in Tremsbüttel: Neue Debatte um den Bahnhof?
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20:10 28.05.2013
Von Bettina Albrodt
Bargteheide

In Elmenhorst kandidiert Bürgermeisterin Karen Rinas (UBE) nicht mehr für das Bürgermeisteramt, dort holten die Unabhängigen Bürger Elmenhorst (UBE) trotzdem mit 40 Prozent die Mehrheit. Die CDU hat 23,8 Prozent, die SPD 19,1 Prozent und die Bürgergemeinschaft Elmenhorst (BGE) 17,1 Prozent. Damit haben hier die Wählergemeinschaften zusammen deutlich mehr als die Hälfte der Wählerstimmen bekommen. Ähnlich ist es in Jersbek, wo die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) 39,3 Prozent errang und die Bürger für Jersbek (BfJ) 32,1 Prozent. Danach erst kommt die CDU (18,6 Prozent) vor der SPD (10,0 Prozent).

Auch Tremsbüttels Bürgermeisterin Erika Mosel (CDU) tritt nach zehn Jahren nicht mehr als Bürgermeisterin an. Allerdings haben sich hier auch die Mehrheitsverhältnisse verkehrt. Stärkste Kraft ist nun die Kommunale Wählergemeinschaft (KWG). Sie hat mit 57,9 Prozent sogar die absolute Mehrheit, gewann mehr als 18 Punkte hinzu, während die CDU fast die gleiche Zahl an Wählerstimmen einbüßte.

„Das Abschneiden der KWG ist ganz grandios“, erklärte der Vorsitzende Norbert Hegenbart dazu. „Mit so einem guten Ergebnis haben wir nicht gerechnet. Wir haben acht von 13 Sitzen, das gab es seit unserer Gründung noch nicht.“ Dennoch wolle die KWG nicht vergessen, die anderen Parteien mit ins Boot zu holen. In Tremsbüttel haben die CDU 26,1 Prozent und die SPD 16,1 Prozent erreicht. Man wolle weiter in einvernehmlichem Miteinander arbeiten.

Brisant ist das Wahlergebnis vor allem vor dem Hintergrund des Streits um eine mögliche Verlegung der Haltestelle Kupfermühle an den Fischbeker Weg. Die KWG war dafür, SPD und CDU hatten das Vorhaben jedoch auf der letzten Sitzung der Gemeindevertretung verhindert. „Der Bahnhof Kupfermühle ist mit einer Stimme Mehrheit bestätigt worden, das ist erstmal ein Fakt“, so Hegenbart vielsagend. Thema für Tremsbüttel sei vor allem eine bessere Versorgung durch Busse und Bahn.

In Delingsdorf hat mit 66,87 Prozent ebenfalls eine Wählergemeinschaft (WGD) das Sagen, gefolgt von CDU (19,72 Prozent) und SPD (13,41 Prozent). In Bargfeld-Stegen hat mit 18,98 Prozent die FDP erstaunlich gut abgeschnitten, auch wenn CDU (34,74) und SPD (31,11) deutlich mehr Stimmen bekamen. Nur die WVB hat hier mit 15,17 Prozent weniger Stimmen als die etablierten Parteien. In Hammoor liegt die Allgemeine Wählergemeinschaft (AWH) (57,16 Prozent) klar vor der CDU (42,84 Prozent).

ba

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