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Stormarn Klein Wesenberger Teichhüpfer haben ein neues Domizil
Lokales Stormarn Klein Wesenberger Teichhüpfer haben ein neues Domizil
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21:19 19.08.2013
Susanne Kütbach (v. l.), Karin Dettke, Horst Gehrke, Herbert David und Sönke Hansen freuen sich: Alle Kinder sind untergebracht. Quelle: Foto: Bosslet
Klein Wesenberg

Von außen betrachtet macht der „Anbau“ der KindertagesstätteSterntaler“ in Klein Wesenberg nicht viel her. Als „heiteres mausgrau“ bezeichnete Christina Lehmann, Hauptamtsleiterin im Amt Nordstormarn, jetzt die Farbe der Container, die 20 Kindern zwischen drei und sechs Jahren die nächsten zwei Jahre als Unterkunft dienen. Aber drinnen, da ist es bunt und gemütlich eingerichtet, da wird gelacht, getanzt und getobt. Sogar kindgerechte Toiletten und Mini-Waschbecken sowie einen großen Vorraum für Schuhe und Jacken gibt es.

Gestern wurde das Container- Domizil für eine der zwei Elementargruppen der Kita offiziell eingeweiht. Die andere residiert wie die Krippengruppe im Hauptgebäude. Und alle, die an dem Blitz-Projekt organisatorisch sowie finanziell beteiligt waren und es auch noch sind, nahmen das Ergebnis freudig in Augenschein — Klein Wesenbergs Bürgermeister Herbert David, seine Wesenberger Amtskollegin Karin Dettke, Barnitz‘ stellvertretender Bürgermeister Horst Gehrke, Wesenbergs Pastor Erhard Graf, Sönke Hansen, Direktor des Amtes Nordstormarn, sowie seine beiden Mitarbeiter Christina Lehmann und Hans-Werner Kühn.

„Ich bin froh, dass alles so unkompliziert geklappt hat“, sagte Herbert David und lobte ausdrücklich das Amt Nordstormarn, ohne das die Errichtung der Container samt Fundament nicht so schnell vonstatten gegangen wäre. „Uns wurde damit eine große Sorge vom Rücken genommen.“ Denn irgendwo mussten alle Lütten zum 1. August ja unterkommen. Ein Neubau kam nicht in Frage, denn „die Zahl der Kinder geht in den nächsten Jahren wieder zurück“, erklärte Hansen. So war die Mietcontainerlösung die eleganteste Variante, dem gesetzlichen Auftrag nachzukommen. Nachdem der Standort bestimmt war, ging es Schlag auf Schlag, auch wenn es bei der Planung das eine oder andere Problem gegeben habe. Dennoch: „Es war beeindruckend, wie toll Kirchenkreis, Eltern, Gemeinden und das Amt zusammen gearbeitet haben“, freute sich Kita-Leiterin Susanne Kütbach. „Vielleicht können wir die Container von außen ja noch verschönern.“

vb

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