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Stormarn Kreis muss A-1-Brücke mit sanieren
Lokales Stormarn Kreis muss A-1-Brücke mit sanieren
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14:16 19.09.2018
Die Ausländerbehörde zieht aus dem Kreishaus aus. Quelle: Olaf Bartsch
Bad Oldesloe

 Als ein Haushaltsrisiko hat Stormarns Landrat Henning Görtz die notwendige Sanierung einer Brücke der Autobahn 1 bei Lasbek bezeichnet. Auf den Kreis könnten Investitionen von rund 900 000 Euro zukommen. Das marode Bauwerk überspannt den Radweg, der von Bad Oldesloe nach Trittau führt.

Bei dem vorgesehenen Projekt spielt eine mehr als 30 Jahre alte Vereinbarung eine entscheidende Rolle. Der aktuelle Radweg diente damals als Eisenbahntrasse – doch der Bahnverkehr wurde eingestellt. Um einen Radweg auf dem ausgedienten Schienenbereich zu schaffen, blieb die Unterführung der A 1 erhalten. Doch der Kreis wurde damit bei einer fälligen Brückensanierung mit ins Boot geholt. „Nach einer Vereinbarung müssen sich das Land und der Kreis die Kosten dafür teilen“, so der Landrat. Diese Vereinbarung sei 1986 geschlossen worden.

Es gebe bisher noch keinen Termin für die geplante Brückensanierung, erläuterte Henning Görtz. Allerdings stelle sich der Kreis auf die bisher noch vorgesehene Ausgabe mit ein. Ein Betrag von 900 000 Euro soll deshalb im neuen Haushalt mit aufgenommen werden.

Die finanzielle Situation des Kreises wird allerdings wegen der möglichen zusätzlichen Belastung nur unwesentlich schlechter. Der Landrat, der zusammen mit Kreispräsident Hans-Werner Harmuth den Blick auf die für Freitag geplante Sitzung des Kreistages richtete, wies darauf hin, dass der Kreisetat einen Jahresüberschuss für 2017 von 10,3 Millionen Euro aufweise. Dazu sei aus dem Sozialbereich der größte Teil beitragen worden – rund 7,3 Millionen Euro seien eingespart worden.

Die Kreistagsabgeordneten werden aller Voraussicht nach eine Senkung der Kreisumlage beschließen, die rückwirkend zum 1. Januar gilt. Diese Umlage muss von Städten und Gemeinden in Stormarn als zusätzliche Abgabe auf die eigenen Steuereinnahmen und Zuweisungen an das Kreishaus überwiesen werden. Nach den bisherigen Entscheidungen wird die Kreisumlage um zwei Prozentpunkte auf jetzt 31,25 Prozent reduziert. „Damit fließen in diesem Jahr 6,4 Millionen Euro an die Kommunen zurück“, rechnete der Landrat vor. Aus heutiger Sicht werde sich auch im kommenden Jahr an der Höhe der Kreisumlage nichts ändern.

Für einige Mitarbeiter der Kreisverwaltung heißt es in den kommenden Monaten Koffer packen. Die Ausländerbehörde befindet sich zurzeit noch im Erdgeschoss des Hochhauses an der Mommsenstraße in Bad Oldesloe. Sie wird künftig die bisher genutzten Räume der Rentenversicherung in unmittelbarer Nachbarschaft des Bahnhofes nutzen. Dieser Bereich, so der Henning Görtz, muss allerdings teilweise umgebaut werden. Außerdem müssen Teile des Mobilars beschafft werden. Nach dem vorliegenden Zeitplan soll die Ausländerbehörde zum Jahreswechsel umziehen.

Die öffentliche Sitzung des Kreistages beginnt am Freitag, 21. September, um 16 Uhr im Kreistagssitzungssaal an der Mommsenstraße in Bad Oldesloe.

M. Thormählen

Zwischen den Anschlussstellen Stapelfeld und Barsbüttel werden ab Donnerstag an der Autobahn 1 in beide Richtungen Markierungen angebracht. Verkehr soll jeweils in zwei Streifen weiter fließen.

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