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Stormarn Planungen für Kunstrasenplatz beginnen
Lokales Stormarn Planungen für Kunstrasenplatz beginnen
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08:53 13.02.2019
Sportplatz Reinfeld Luftaufnahme Quelle: E-Mail-LN-Redaktion
Reinfeld

 Seit Jahren drängen die Sportler von Preußen Reinfeld auf die Sanierung des Sportzentrums am Bischofsteicher Weg. Genauso lange wurden sie von der Stadt vertröstet, die aufgrund der weiterhin fehlenden Jahresabschlüsse (die LN berichteten) immer noch am Gängelband des Kreises hängt. Dieser hatte den meisten Kreditaufnahmen einen Riegel vorgeschoben. Jetzt soll es endlich losgehen, zumindest wenn es nach dem Willen des Reinfelder Bauausschusses geht, der die Planung für den Kunstrasenplatz auf den Weg gebracht hat.

Fertigstellung für 2020 geplant

Der Ablaufplan der Verwaltung ist für den Neubau und die Sanierung vorhandener Sportanlagen von 2019 bis 2024 breit gefasst. Er sieht in diesem Jahr die Planung und den Baubeginn des Kunstrasenplatzes vor. Die Fertigstellung ist für 2020 vorgesehen. Weitere Maßnahmen: Planung von Entwässerung und Laufbahn (2021), Bau Laufbahn und Entwässerung (2022), Planung Sportlerheim (2023), Sanierung Sportlerheim (2024).

Für Verwirrung sorgte zu Beginn der Sitzung die Aufnahme eines Lärmschutzwalls am D-Platz in Richtung Bischofsteicher Weg und die Errichtung einer Stellplatzanlage im Ablaufplan der Verwaltung. „Das wundert mich sehr. So hatte ich es nicht in Erinnerung“, sagte der Bauausschuss-Vorsitzende Lorenz Hartwig (CDU), dem sich die anderen Ausschussmitglieder anschlossen.

Haushaltsmittel nur für Kunstrasen eingestellt

Für den Fall, dass sich kurzfristig Fördergelder auftun könnten, hätte Hartwig gerne fertige Pläne in der Schublade gehabt, um damit schnell reagieren zu können. Daraus jedoch wird wahrscheinlich nichts, denn die in den Haushalt 2019 eingestellten Gelder sind laut dem Bauamtsleiter Stephan Kruse lediglich für die Planung des Kunstrasenplatzes vorgesehen, nicht aber für die Überplanung des gesamten Sportzentrums.

Auch das hatten die Mitglieder des Bauausschusses und Preußen-Chef Adelbert Fritz anders in Erinnerung gehabt: „Es wäre natürlich sinnvoller, einen Gesamtplan zu haben. Wir sind dennoch froh, dass es nun endlich losgeht.“ Der Plan soll bis zum 30. September 2019 vorliegen.

Petra Dreu

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