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Stormarn Lkw-Unfall auf der A1 - Planken wieder repariert
Lokales Stormarn Lkw-Unfall auf der A1 - Planken wieder repariert
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Der Lkw kippte bei seiner Kollision mit der Leitplanke über die A1. Quelle: Jens Burmester
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Barsbüttel/Stapelfeld

Nach dem Unfall am vergangenen Sonnabend, an dem ein Sattelzug und ein BMW Z3 beteiligt waren, mussten 20 Elemente der Mittelschutzplanke und ihre Träger erneuert werden.

Dazu mussten bis heute für die Reparaturarbeiten die beiden linken Fahrstreifen in Richtung Hamburg und in Richtung Lübeck gesperrt werden. Die Arbeiten sind nun abgeschlossen. Die Fahrstreifen sind seit Dienstag, 15.20 Uhr, wieder frei.

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Ursache für den Unfall, bei dem ein voll beladener Sattelzug über die Autobahn schleuderte, durch die Mittelschutzplanke krachte und dann umkippte, soll der geplatzte Hinterreifen eines BMW Z3 gewesen sein. In der Folge soll der BMW ins Schleudern gekommen und in den Sattelzug gekracht sein. Der Sportwagen hat sich dort regelrecht im Lastzug verkeilt und wurde von dem 40-Tonner mitgerissen. Der 44-jährige LKW-Fahrer aus Tschechien hat noch versucht, gegenzulenken, doch das schaffte er nicht. 

Am später Samstagabend ereignete sich auf der A1 zwischen Barsbüttel und Stapelfeld ein Unfall mit drei leicht verletzten Personen. Allen Anschein nach war der Hinterreifen eines BMWs geplatzt, wodurch dieser ins Schlingern geriet und einen LKW touchierte. Der LKW brach durch die Leitplanke. Die A1 musste stundenlang gesperrt werden.

Der LKW war in die mittlere Schutzplanke gekracht, walzte etwa 60 Meter davon nieder und kippte schließlich auf die Seite. Der BMW blieb an der Schutzplanke stecken. Während die Feuerwehrmänner die Frontscheibe des Lkw aufsägten, um den leicht verletzten Fahrer aus seiner misslichen Situation zu befreien, kümmerten sich weitere Einsatzkräfte um das leicht verletzte Ehepaar in dem BMW. Der 71-jährige Fahrer konnte selbstständig aus dem völlig zerstörten Coupe aussteigen.

Seine 66-jährige Frau war leicht eingeklemmt und musste mit hydraulischem Rettungsgerät von der Feuerwehr befreit werden. Beide wurden wie auch der LKW-Fahrer vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

 jeb