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16:00 12.05.2019
Einen Scheck über 1755 Euro konnte Heike Gräpel als Erlös des Benefizkonzertes in der Theaterwerkstatt der Oldesloer Bühne von Ed Kretz, Haddy Gramkow und Henning von Burgsdorff (v. li.) entgegennehmen. Quelle: Petra Dreu
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Bad Oldesloe

Damit hat Heike Gräpel, Vorsitzende der Oldesloer Bühne, auch in ihren kühnsten Träumen nicht gerechnet, als die beiden Bands „Dog Hill Session“ und „Kornfield“ ein Benefizkonzert zugunsten des Bühnennachwuchses angekündigt hatten. Am 30. März rockten beide Bands mit Erfolg, guter Laune und rund 150 Besuchern das Kultur- und Bildungszentrum (KuB). Als ihr die Musiker nun einen Spendenscheck in die Theaterwerkstatt brachten, haute es die Vorsitzende fast vom Hocker: 1755 Euro hat der Partyabend zugunsten der Bühne eingebracht.

Die Stimmung war super und zum guten Schluss wurde es noch einmal so richtig laut, als alle Musiker zusammen mit dem Publikum Hans Albers’ „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ schmetterten. „Das war klasse“, sagte Ed Kretz, Frontmann der „Dog Hill Session“, der sich freute, nach monatelanger Bühnenabstinenz endlich wieder in die Vollen rocken zu können. Sein Bühnendebüt bestanden hat dabei Gitarrist Julio Lazzar, der erst vor neun Monaten neu zu den „Dog Hills“ gestoßen ist. Wer das Benefizkonzert verpasst hat: „Kornfield“ ist am 25. Mai, 21 Uhr, in der Hamburger Livemusikkneipe „Chattahoochee“ zu hören.

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Dass es das Benefizkonzert gab, geht auf eine Initiative des Oldesloer Musikers Henning von Burgsdorff zurück, der dem Bühnennachwuchs nach einem Todesfall und abgesagten Vorstellungen im Jahr 2017 finanziell unter die Arme greifen wollte und zu einem ersten Benefizkonzert mit 20 Musikern in der Szenekneipe „Old Esloe“ eingeladen hatte. Damals kamen weitere 950 Euro für die Bühne zusammen, die, wie die 1755 Euro von „Kornfield“ und „Dog Hill Session“, zunächst auf die hohe Kante gelegt wurden.

Das aus gutem Grund, denn die Theatergruppe spart für ein „Bühnenkabinett“. Darunter ist eine Bühne mit Aufbau zu verstehen, die mit 30 000 Euro einen Preis hat, den man nicht eben aus der Portokasse bezahlen kann. „Das wird ein Kraftakt, hat für unsere Vorstellungen aber erhebliche Vorteile“, sagt Heike Gräpel, die sich bereits auf das nächste Weihnachtsmärchen „Frau Holle“ freut. Das nämlich wird das erste Theaterstück sein, dass nicht mehr im Mehrzweckraum des KuB, sondern in der Theaterwerkstatt dahinter stattfinden wird.

Petra Dreu

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