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Stormarn Neue Erdkabel im Amt Bargteheide-Land
Lokales Stormarn Neue Erdkabel im Amt Bargteheide-Land
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21:50 24.07.2015
Bargfeld-Stegen

Für die Versorgungssicherheit und einen verbesserten Vogelschutz verkabelt Schleswig-Holstein Netz derzeit Freileitungen im Amt Bargteheide-Land.

Insgesamt 4,8 Kilometer Mittelspannungsfreileitung zwischen Elmenhorst und Bargfeld-Stegen sowie 1,5 Kilometer Niederspannungsfreileitung werden abgebaut und durch Erdkabel ersetzt, fünf neue Mittelspannungsstationen errichtet. In diese Baumaßnahme investiert Schleswig-Holstein Netz 400000 Euro.

Gestern waren Kommunalpolitiker aus Bargeld-Stegen, Elmenhorst und Jersbek zu Gast an der Baustelle, um sich über den Baufortschritt zu informieren. Carsten Hack, Leiter des Netzcenters Ahrensburg der Schleswig-Holstein Netz, und der zuständige Projektleiter Marko Roloff gaben Einblicke in das Bauprojekt.

Seit dem Beginn der Arbeiten Anfang Juli wurden bereits die Leerrohre verlegt, in die die Kabel später eingezogen werden. Die Verkabelung soll Ende August abgeschlossen sein, anschließend werden die bisherigen Freileitungen abgebaut. „Da Erdkabel deutlich weniger anfällig gegenüber Witterungseinflüssen sind, erhöhen wir mit dieser Maßnahme die Versorgungssicherheit im Amt Bargteheide-Land“, betont Carsten Hack.

Allerdings kann es beim Anschließen der neuen Mittelspannungsstationen zu kurzzeitigen Stromausfällen kommen. Die betroffenen Anwohner werden darüber per Briefkasten-Einwurf informiert. „Wir bitten die Betroffenen um Verständnis und versuchen selbstverständlich, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten", sagt Marko Roloff.

Unannehmlichkeit sollen den Reinfelder, bei denen die Schleswig-Holstein Netz im Weddernkamp ein neues Betriebsgebäude errichtet, allerdings erspart bleiben. Dank teurer Technik. „Der Bau am gleichen Standort ist nur durch den Einsatz einer unserer mobilen Schaltanlage möglich. Diese übernimmt die Funktion der alten 11000-Volt-Schaltanlage für die gesamte Dauer der Modernisierungsmaßnahme. So stellen wir die Versorgung der Region während der Arbeiten sicher“, erläuterte Projektleiter Niels Knüppel kürzlich. Das Unternehmen hält als größter Netzbetreiber im Norden für derartige Baumaßnahmen zwei solcher jeweils rund 500000 Euro teuren mobilen Schaltanlagen vor. ukk

LN