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Stormarn Neue Pflanzen schmücken Klein Wesenbergs Kirche
Lokales Stormarn Neue Pflanzen schmücken Klein Wesenbergs Kirche
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19:15 05.10.2015
Pastor Erhard Graf (l.) und Optiker Timo Hübner beendeten das Pflanzprojekt gestern am letzten Busch. Seit dem Frühjahr hatten die Helfer der Kirchengemeinde daran gearbeitet. Quelle: Uwe Krog
Klein Wesenberg

Grün war es ja schon immer um Klein Wesenbergs Kirche herum. Aber jetzt hat eine Landschaftsarchitektin den Kirchgarten neu gestaltet. „Firma Fielmann hat uns das ermöglicht“, sagt Pastor Erhard Graf.

Er hatte einen Bittbrief an das Optiker-Unternehmen geschrieben — und wurde erhört. Jetzt zieren mehr als 1800 Topfpflanzen die parkähnliche Anlage rund um das Gotteshaus. Hinzu kommen 71 landestypische Solitäre und Sträucher. Seit dem Frühjahr hatte die Kirchengemeinde mit Helfern wie Tanja Reimann, Klaus-Rainer Martin, Kerstin Oldenburg und Manfred Hoch den Wildwuchs der Büsche eingedämmt. Jetzt gilt es nur noch, den hoch aufgeschossenen Flieder am Hang neben dem Gotteshaus zurechtzustutzen.

Gestern hatten der Pastor und Timo Hübner, Fielmann-Niederlassungsleiter in Bad Oldesloe, den letzten Busch in die Erde gesetzt. „Wir pflanzen Bäume und Sträucher für nachkommende Generationen. Es ist zu hoffen, dass noch viele Kinder an diesem Grün ihre Freude haben werden“, sagte der Optiker. Das Unternehmen engagiert sich seit Jahrzehnten im Naturschutz, pflanzt für jeden Mitarbeiter jedes Jahr einen Baum. „Der Baum“, sagte Hübner beim letzten Spatenstich, „ist Symbol des Lebens und Naturschutz eine Investition in die Zukunft.“

Nun hat die Gemeinde zwar einen neuen Garten, doch auf ihre neue Bleiverglasung muss sie noch ein wenig warten. In einem Monat etwa rechnet Erhard Graf mit den Handwerkern, die die neuen Fenster einsetzen. Durch die Scheiben der nüchternen, schmucklosen Notverglasung wirft die schon flach stehende Sonne in diesen Oktobertagen ihr Licht ungebremst in das Kircheninnere. Selten hell glänzen die Orgelpfeifen auf der Empore. Ende August waren die drei bunten Bleiglasfenster an der Südseite der Kirche vorübergehend durch klare Scheiben ersetzt worden.

Die Originale werden derzeit in einer Werkstatt im niederrheinischen Kevelaer restauriert. Etwa 1945 waren sie von der Hamburger Glaserwerkstatt Carl-Heinz Kuball eingesetzt worden, nur wenige Tage bevor ein Bombenteppich auf die Hansestadt niederging und dessen Atelier in Schutt und Asche legte. Im Laufe der Jahre hatten sich die Fenster durch die Wärme im Inneren des Kirchenschiffes nach außen gewölbt. Sie sind nicht die ersten, die ausgetauscht werden. Das Luther-Fenster an der Südwand und das Assmann-Fenster hinter dem Altar sind vor Jahren erneuert worden. Sie geben jetzt einen Vorgeschmack auf das stilvolle Ambiente in diesem Gotteshaus, wenn im November alles fertig ist.

„Naturschutz ist eine Investition in die Zukunft.
Timo Hübner, Firma Fielmann

Uwe Krog

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