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Stormarn Nienwohld ist Sperrgebiet
Lokales Stormarn Nienwohld ist Sperrgebiet
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20:10 21.02.2017
Nienwohld

Weil die Geflügelpest erneut bei einem Wildvogel in der Gemeinde Itzstedt (Kreis Segeberg) bestätigt wurde, wurde rund um den Fundort ein drei Kilometer breiter Sperrbezirk eingerichtet. Kommunen, die in einem Radius von zehn Kilometern zum Fundort liegen, werden zum Beobachtungsgebiet. Teile des Kreises Stormarn liegen sowohl im Sperrbezirk als auch im Beobachtungsgebiet.

Zum Sperrgebiet im Kreis Stormarn wird der gesamte Bereich der Gemeinde Nienwohld erklärt. Dort gelten für die nächsten 21 Tage besondere Schutzmaßnahmen. Sämtliches Geflügel eines Bestandes muss in geschlossenen Ställen oder vergleichbaren Vorrichtungen gehalten werden, in die keine Wildvögeln gelangen können. Wer Hühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten oder Gänse hält, muss dies melden.

Hunde und Katzen dürfen im Sperrbezirk nicht frei umherlaufen. Gehaltene Vögel und Bruteier dürfen den Bestand nicht verlassen. Federwild darf nicht gejagt werden.

Zum Beobachtungsgebiet im Stormarn wird der gesamte Bereich der Gemeinde Tangstedt, Gemeinde Bargfeld-Stegen, Gemeinde Jersbek, Gemeinde Elmenhorst, Gemeinde Neritz und der Gemeinde Grabau erklärt sowie von der Stadt Bargteheide der Bereich nordwestlich der folgenden Grenze: im Norden beginnend an der Gemeindegrenze entlang der Bundesstraße 75 bis zur Abzweigung rechts auf die Landesstraße

225. Diese durch Bargteheide folgend bis zur Gemeindegrenze im Südwesten. Die Gemeinde Travenbrück, die ebenso in diesem Areal liegt, war bereits am 16. Februar zum Beobachtungsgebiet erklärt worden.

Die strengen Biosicherheitsmaßnahmen, auch für kleine Geflügelbestände, sowie das Aufstallungsgebot gelten weiterhin im gesamten Land, auch außerhalb von Sperrbezirken und Beobachtungsgebieten.

LN

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