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Stormarn Nordstormarn ging ein Licht auf
Lokales Stormarn Nordstormarn ging ein Licht auf
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18:22 22.07.2014
Rechtzeitig auf die neue Technik gesetzt: (v. l.) Paul Friedrich Beeck, Birgit Gerritzen, Herbert David, Hans-Joachim Schütt, Dr. Horst Mosler, Volker Brockmann, Albert Iken, Wolf-Friedrich Schöning . Quelle: ukk
Reinfeld

Sieben Dörfer im Amt Nordstormarn haben jetzt bewiesen, dass die Umstellung auf LED-Lampen die Kosten für Energie erheblich senkt.

Badendorf, Barnitz, Hamberge, Heidekamp, Rehhorst, Klein Wesenberg und Zarpen haben im vergangenen Jahr 24 526 Euro im Vergleich zu 2011 eingespart. Das hat Roald Wramp von der Amtskämmerei ausgerechnet. Die Badendorfer etwa haben 2127 Euro gespart, obwohl sie seit Erneuerung ihrer 82 Lampenköpfe das Licht die ganze Nacht brennen lassen.

„Die vom Forschungsinstitut Jülich mit 40 Prozent geförderte Investition amortisiert sich nach etwa acht Jahren“, hat Kämmerer Wramp errechnet. Das tut den Gemeindekassen gut. „Und ist gut für den Klimaschutz“, sagt der Hamberger Bürgermeister und Amtsvorsteher Friedrich Paul Beeck. Zudem wurde kein Dorfbewohner für diese Innovation zur Kasse gebeten. „Das haben die Gemeinden aus ihren Haushalten bezahlt.“

Die Einsparungen seien derart groß gewesen, dass es Probleme bei der Abrechnung gegeben habe, berichtet Amtsdirektor Sönke Hansen. „Die glaubten uns nicht, dass unsere Verbrauchswerte so niedrig waren.“ Die Höhe der Einsparungen hänge freilich von den Schaltzeiten ab. Doch leider hätten nicht alle Gemeinden an der Umstellung teilgenommen. Die Zauderer haben jetzt das Nachsehen.

„Mittlerweile“, weiß Wramp, „wurde die Förderung auf 20 bis 25 Prozent abgesenkt.“

Ausgetauscht wurden die Lampenköpfe von der Firma Schöning aus Zarpen, „weil die das günstigste Angebot gemacht hatte“, sagt Amtsvorsteher Beeck. 526 Lampenköpfe wechselte die Firma aus. Hinzu kam, dass einige Typen ab Werk nicht richtig eingestellt waren. Knapp 300 Laternen mussten nachjustiert werden. Sie gingen früher an, als sie sollten — und früher wieder aus. Badendorfs Ex-Bürgermeister Hans-Jürgen Köhncke hatte den Eindruck: „Die tun, was sie wollen.“ Inzwischen tun sie nur noch eines: Die neuen Nordstormarner Leuchtköpfe verringern zuverlässig den Kohlendioxid-Ausstoß um 1600 Tonnen pro Jahr. ukk

LN

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