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Stormarn Oldesloe: Neuer Eintrag im Goldenen Buch
Lokales Stormarn Oldesloe: Neuer Eintrag im Goldenen Buch
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11:36 13.09.2019
Beer Yaacovs Bürgermeister Nissim Gozlan trug sich ins Goldene Buch. Rechts Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke.   Quelle: Carstens
Bad Oldesloe

Heide Simonis steht drin, Björn Engholm, Julia Görges. Und nun auch Nissim Gozlan. Der Bürgermeister von Bad Oldesloe Partnerstadt Beer Yaacov trug sich am Mittwoch im Rahmen eines dreitägigen Besuchs in das Goldene Buch der Stadt ein.

„Das Zentrum ist sehr lebendig geworden“, sagte Nissim Gozlan. Besonders beeindruckt zeigte sich die israelische Delegation vom Kultur- und Bildungszentrum (KuB), das bei ihrem jüngsten Besuch vor sieben Jahren noch gar nicht stand. Und das beste: Die Oldesloer Kultureinrichtung steht im Beer-Yaacov-Weg, zu dessen Einweihung wiederum die Israelis damals gekommen waren.

Von 7000 auf 100 000 Einwohner

„Ich mag diese Kleinstadt-Atmosphäre. In Beer Yaacov haben wir viele Hochhäuser“, sagte Gozlan beim Eintrag ins Goldene Buch und lobte das Engagement von Brigitte und Hartmut Jokisch. „Sie halten die Städtepartnerschaft lebendig.“ Während Bad Oldesloe langsam wächst, ist Beer Yaacov förmlich explodiert. Von 7000 Bürgern im Jahr 1987 stieg die Zahl der Einwohner auf mittlerweile 100 000. Aus vier Kitas wurden 91.

Und die Stadt rund 15 Kilometer von Tel Aviv entfernt will weiter wachsen, plant unter anderem ein großes Sportzentrum und wietere Wohneinheiten für rund 20 000 Menschen. Das geschieht auch mit staatlicher Unterstützung. Rund eine Milliarde Euro bekam Beer Yaacov für sein Wachstum von der israelischen Regierung.

Einladung zu einem großen Treffen

„Eine sehr beeindruckende Entwicklung“, stellte auch Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke fest, der von solchen Fördermitteln nur träumen kann. Dafür erhielt er von seinem Pendant eine Einladung für 2020 nach Israel. Dann soll es dort ein Treffen mit allen israelisch-deutschen Partnerstädten geben.

Wenn es nach den beiden Verwaltungschefs geht, soll vor allem der Jugendaustausch intensiviert werden. „Es ist wichtig, dass sich auch die jüngere Generation beteiligt“, sagt Gozlan. Während er und seine Begleiter noch weiter durch Deutschland reisen, freut man sich in der Kreisstadt schon auf den nächsten Besuch: In zwei Wochen kommt eine Delegation aus der palästinensischen Partnerstadt Jifna.

Von mc

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