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Stormarn Offene Ateliers in Stormarn: Immer mehr machen mit
Lokales Stormarn Offene Ateliers in Stormarn: Immer mehr machen mit
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11:36 25.09.2019
Künstlerbild mit Landrat Henning Görtz (3.v.l.) sowie Tourismus-Managerin Rabea Stahl (2.v.l.) und Kulturstiftung-Geschäftsführerin Katharina Schlüter (l.). Unten zweite von links: Kreiskulturreferentin Tanja Lütje. Quelle: hfr
Bad Oldesloe

Einen Blick hinter die Kulissen eines Kunstortes werfen, ins persönliche Gespräch mit den Künstlern kommen und verstehen, wie sich ein kreativer Schaffensprozess entwickelt. Die „KunstOrte Stormarn“ geben am 28. und 29. September von 11 bis 18 Uhr exklusiv einen unverfälschten Einblick in die hiesige Kunst- und Kulturlandschaft.

„Die Vielfalt an Disziplinen und Ateliers der hier lebenden oder arbeitenden Kunstschaffenden ist groß“, sagt Kreiskulturreferentin Tanja Lütje. „Zusätzlich bieten die KunstRouten die Möglichkeit, Ateliers bei einem Ausflug ins Grüne per Rad zu entdecken. Eine gelungene Verbindung Stormarner Stärken: Kultur und Natur.“

14 neue Künstler dabei

In diesem Jahr öffnen Stormarner Ateliers und Arbeitsstätten bereits zum vierten Mal ihre Türen, um interessierte Besucher einzuladen, mehr über das kreative Schaffen der rund 60 Beteiligten zu erfahren. „Von Ateliergemeinschaften bis hin zu privaten Werkstätten, von Reinfeld bis Trittau, für jeden ist etwas dabei“, verspricht Daniela Frackmann aus der Kulturabteilung der Kreisverwaltung. Außerdem seien gleich 14 neue Künstler dabei gegenüber der jüngsten Veranstaltung vor drei Jahren.

Die Vielfalt der Kunstdisziplinen ist auch in der vierten Auflage gegeben: 37 KunstOrte bieten Malerei, Bildhauerei, Keramikkunst, Glaskunst, Textilarbeiten, Installationen, Performancekunst oder Drucke und sind laut Tanja Lütje vielfältig und interessant. Auch die Gemeinschaftsausstellung der Stormarner Künstlerinitiative, „Moving Identities“, in der Galerie Wassermühle Trittau biete eine interessante Finissage am Wochenende der KunstOrte.

KunstOrte per Rad anfahren

In Zusammenarbeit mit dem Tourismusmanagement Stormarn sind acht Radtouren entstanden, die die verschiedenen Kunstorte miteinander verbinden – sie laden ein zu einem Kunstausflug mit dem Rad durch Stormarns spätsommerliche Landschaft. Die Radrouten sind mit GPS-Daten auf den Internetseiten der KunstOrte und des Tourismus dargestellt.

Auch ein buntes Rahmenprogramm erwartet die Besuche in einigen Ateliers: von Lesungen über Kinderkreativ-Angebote, Keramikbrand bis zur Möglichkeit, eigene kleine Kunstwerke zu gestalten – die Künstler freuen sich über zahlreiche Besucher.

Mehr Personal für die Kultur?

Wohin soll sich der Kreis Stormarn entwickeln? Welches werden die Schwerpunkte sein? Zwei Fragen, die in dem großen Kulturentwicklungsplan erörtert werden, der Kultur und Politik in diesem Jahr gleichermaßen beschäftigt. Am 1. Oktober soll er inhaltlich verabschiedet werden auf der Sitzung des Schul-, Kultur- und Sportausschusses (18 Uhr, Raum F 22 Kreisverwaltung).

Beantragt sind auch drei neue Stellen für die Kulturabteilung: ein Kulturmanager, ein Kulturpädagoge sowie eine Verwaltungskraft. Bislang besteht die Abteilung aus der Kreiskulturreferentin Tanja Lütje und Daniela Frackmann. Beide schieben allerdings immer noch einen Berg an Überstunden vor sich her.

Zu den KunstOrten Stormarn haben alle teilnehmenden Ateliers und Werkstätten am 28. und 29. September von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Den Weg zu den Ateliers weisen die auffälligen Hinweise mit Sprühkreide auf den Straßen.

Alle Informationen über die Künstler und Ateliers, die Radrouten und das Programm gibt es in einer neu gestalteten Faltkarte sowie ausführlich auf der Internetseite unter www.kunst-orte-stormarn.de. Ebenso findet man unter dem Hashtag #kunstortestormarn auf der Social-Media-Plattform Instagram bereits einige Eindrücke und Sammlungen von dort aktiven Künstlern.

Von Markus Carstens

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