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Stormarn SPD Stormarn: Klares Votum für Nina Scheer
Lokales Stormarn SPD Stormarn: Klares Votum für Nina Scheer
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15:55 15.08.2019
Will Bundesvorsitzende werden: Nina Scheer (SPD) aus dem Wahlkreis Herzogtum Lauenburg/Stormarn-Süd. Quelle: Marohn
Bad Oldesloe

Das Bewerber-Duo um den SPD-Parteivorsitz, bestehend aus der schleswig-holsteinischen SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Nina Scheer und dem stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Karl Lauterbach, kann sich über die Unterstützung eines weiteren SPD-Kreisverbands freuen. Auf seiner Sitzung am Mittwoch beschloss der Vorstand der SPD Stormarn einstimmig die Nominierung des Teams – und damit auch gegen Ralf Stegner und Gesine Schwan.

„Es ist keine Entscheidung gegen jemanden, sondern für Nina Scheer“, betont allerdings Stormarns Kreisvorsitzender Tobias von Pein auf LN-Nachfrage. „Sie ist nun mal auch unsere Bundestagsabgeordnete und erhält damit Rückenwind aus ihrer Heimat.“ Mit ihr passe es sowohl fachlich als auch menschlich.

Ein Kreisverband fehlt noch

Damit haben Scheer und Lauterbach die notwendige Unterstützung so gut wie erreicht, um offiziell für das angestrebte Amt kandidieren zu können. Um für das Verfahren zugelassen zu werden, ist die Unterstützung von fünf Kreisverbänden oder eines Landesverbandes notwendig. An Kreisverbänden fehlt noch einer, nachdem schon Segeberg und Lauenburg sowie Lauterbachs Bezirk Leverkusen sich für das Duo ausgesprochen haben.

„Die Arbeit von Nina Scheer schätze ich sehr. Mit ihrer dialogorientierten Art schafft sie es, Menschen zusammenzubringen“, sagt Tobias von Pein. „Sie vertritt einen neuen Politikstil, der die Partei voranbringt. Inhaltlich ist ihre fachliche Expertise im Energie- und Umweltbereich unübertroffen. Mit ihrem klaren linken Profil werden Nina Scheer und Karl Lauterbach es schaffen, die SPD wieder auf Kurs zu bringen.“

Marion Meyer, stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende, ergänzt: „Ich freue mich sehr über die große Unterstützung des Kreisvorstandes. Mit dem von Nina Scheer und Karl Lauterbach eingeschlagenen Kurs ‚Sozial. Ökologisch. Klar.‘ werden die richtigen Impulse zur Neuausrichtung der SPD gesetzt.“

Stormarner Städte sollen Mittelmeer-Flüchtlinge aufnehmen

Während auf Bundesebene eine Doppelspitze in der SPD neu sein wird, setzen die Stormarner Jusos schon länger auf zwei Personen als Vorsitzende. Auf ihrer Jahresversammlung hat die Nachwuchsorganisation nun Lea Benecke (24) aus Reinbek und Leon Graack (19) aus Ammersbek zu ihren neuen Vorsitzenden gewählt. Sie lösen damit Joost Burkhardt und Paula Kratz ab, die nicht wieder kandidierten, aber Teil des Vorstands bleiben. „Es ist toll, dass es so viele engagierte Jugendliche in Stormarn gibt“, sagte Leon Graack.

Lea Benecke und Leon Graack bilden die neue Doppelspitze der Stormarner Jusos. Quelle: hfr

Auf der Versammlung positionierten sich die Jusos Stormarn auch zum Thema Seenotrettung. Sie fordern die Städte und Gemeinden in Stormarn dazu auf, sich wie etwa Kiel und Flensburg dem Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ anzuschließen. „Die humanitäre Lage im Mittelmeerraum ist katastrophal. Bei der Verteilung der Menschen mit Fluchthintergrund müssen mehr Städte und Gemeinden sich dazu entscheiden freiwillig, Menschen in so einer prekären Situation zu helfen“, sagte die neue Vorsitzende Lea Benecke

Von Markus Carstens

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