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Stormarn Gesperrte Schule: 27,5 Millionen für Express-Sanierung
Lokales Stormarn Gesperrte Schule: 27,5 Millionen für Express-Sanierung
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15:15 12.12.2018
Das Schulzentrum Mühlenredder in Reinbek. Quelle: hfr
Reinbek

Nach den Asbest-Funden im Schulzentrum Mühlenredder in Reinbek wird eifrig nach einer Lösung gesucht. Sicher ist, dass die insgesamt mehr als 700 Schüler noch Wochen in anderen Gebäuden unterrichtet werden. Die Stadt strebt zudem eine schnelle Sanierung der Schule an.

Die Stadtverordnetenversammlung hat jetzt unter anderem eine Vollsanierung des Schulzentrums für 27,5 Millionen Euro beschlossen. „Der Bauantrag für das Projekt wurde bereits eingereicht“, erklärt Stadt-Sprecher Lennart Fey. In enger Kooperation mit allen am Genehmigungsprozess Beteiligten solle schnellstmöglich – voraussichtlich bis Ende Januar – die Baugenehmigung erteilt werden, so dass kurzfristig mit der Baumaßnahme begonnen werden kann. Bisher war geplant, die Maßnahme in zwei Bauabschnitten vorzunehmen: Beginn im Sommer 2019, Fertigstellung Mitte 2022.

Der Unterricht der Amalie-Sieveking-Schule, einem Förderzentrum, findet bis auf weiteres in der Grundschule Klosterbergen statt. Den Vertretungsplan für die Gemeinschaftsschule Mühlenredder steht in der Schul-App „DSB mobile“. Schulorte sind weiterhin der Containerbereich auf dem Schulhof, die Grundschule Mühlenredder, das Rathaus und die Sachsenwaldschule Gymnasium Reinbek.

Seit dieser Woche findet der Unterricht auch in Wentorf statt. Die Gemeinschaftsschule, das Gymnasium und die Gemeinde Wentorf stellen gemeinsam 13 Klassenräume zur Verfügung. „Damit konnte der Schulbetrieb an wenigen Orten zusammengefasst werden“, sagt Lennart Fey. Ziel sei es, den Schulbetrieb weiter zu zentralisieren. Dabei gehe es darum, die Einschränkungen im Ablauf des Schulbetriebs zu reduzieren.

Derzeit laufen noch Messungen in den Gebäuden. „Wenn alle Messwerte vorliegen, wissen wir, ob und wo wir sanieren müssen“, so der Stadt-Sprecher. „Wir gehen jetzt davon aus, dass uns Ende dieser Woche die Werte sowie deren Beurteilung vorliegen. Sodann soll so schnell wie möglich eine Prüfung der Lage erfolgen und schnellstmöglich mit Sanierungsarbeiten begonnen.“

In nicht belastete Räume können Schüler und Lehrer dann möglicherweise wieder zurückkehren. An der kompletten Sanierung will die Stadt trotzdem festhalten. Das war ohnehin der Plan. Bei ersten Untersuchungen dazu waren an zwei Stellen erhöhte Asbest-Werte festgestellt worden.

mc

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