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Stormarn Reinfeld: Eltern sollen wieder für Schülerbeförderung zahlen
Lokales Stormarn Reinfeld: Eltern sollen wieder für Schülerbeförderung zahlen
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20:10 21.08.2013
Reinfeld

Der Bildungsausschuss will den von der Stadt Reinfeld bislang gewährten Schülerbeförderungszuschuss streichen. Seit 1998 zahlt die Stadt 50 Prozent der Buskosten für Reinfelder Schüler der Klassen eins bis zehn aus den in einem Radius von etwa vier Kilometer entfernten Gebieten sowie den Straßen Pasewerk und Hasenkrug, für Kinder der Klassen eins bis vier vom Binnenkamp und aus den Dörfern Heidekamp, Stubbendorf und Barnitz sowie für Fünftklässler aus Lokfeld.

Die Eltern der zurzeit betroffenen 78 Schüler der Kant- und der Kästner-Schule werden nun wieder selber zur Kasse gebeten. Sie müssen sich nach den Vorgaben des Kreises Stormarn richten. Hintergrund sind die Klagen von Eltern, etwa aus Ratzbek, die nicht in den Genuss der Reinfelder Wohltaten kamen, obwohl die Familien ebenfalls um die vier Kilometer entfernt von der Schule wohnen. „Wir müssen Gleichbehandlung herstellen. Oder wir müssen streichen“, sagt Reinfelds Bildungsbereichsleiterin Beate Janke.

Die Stadt sei gehalten, alle freiwilligen Leistungen auf den Prüfstand zu stellen. „Wir brauchen eine gerechte Regelung.“

Die Meinungen im Ausschuss zu dieser Beschlussvorlage waren weitgehend einhellig. Der vorsitzende Sozialdemokrat Klaus Mangold: „Wir müssen einen klaren Schnitt machen.“ Ines Knoop-Hille (Grüne):

„Vier Kilometer Schulweg für ein Kind an einer weiterführenden Schule sind zumutbar.“ Die Kinder sollten animiert werden, mit dem Fahrrad zu fahren. Bürgermeister Gerhard Horn: „Die Unterstützung wirkt sich zudem negativ auf die Fehlbedarfszuweisungen aus.“

ukk

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