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Stormarn Resolution zur Müllverbrennungsanlage verabschiedet
Lokales Stormarn Resolution zur Müllverbrennungsanlage verabschiedet
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13:00 13.09.2019
Die MVA in Stapelfeld. Quelle: EEW
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Ahrensburg

Der Umweltausschuss der Stadt Ahrensburg hat diese Woche einstimmig einer Resolution zur Errichtung eines neuen Müllheizkraftwerks (MHKW) und einer neuen Klärschlammverbrennungsanlage (KVA) in Stapelfeld zugestimmt. Danach dürfen die Emissionen nicht höher sein als bisher. Die Forderung soll Teil des Genehmigungsverfahrens werden. Messstationen sollen die Werte überwachen.

„Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Ahrensburg unterstützt die Forderung der Gemeinde Großhansdorf, als Träger öffentlicher Belange wie auch die Stadt Ahrensburg am Genehmigungsverfahren beteiligt zu werden“, heißt es in der Resolution – Großhansdorf liegt außerhalb des Radius, in dem Gemeinden beteiligt werden. „Nach unserer Meinung sind alle Gemeinden, die in einem Umkreis von fünf Kilometern zum Standort liegen, in das Verfahren einzubinden. Dies begründet sich durch die noch nicht bekannten Gesamtemissionen aus Müll- und Klärschlammverbrennung, der noch nicht endgültig definierten Höhe des Schornsteins sowie der daraus resultierenden Imissionen“, heißt es in der Vorlage weiter.

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Auch Bürger können Stellung nehmen

Ahrensburg kann die Stellungnahme als Träger öffentlicher Belange im Genehmigungsverfahren abgeben. Allerdings muss noch der Bauausschuss zustimmen. Bis zum 2. Oktober können auch Bürger Einwendungen im Ahrensburger Rathaus oder beim Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) abgeben. Der Bauausschuss trifft sich am 18. September um 19 Uhr im Peter-Rantzau-Haus

Von ba

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