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Stormarn Stefan Schacht ist neuer Bürgermeister von Tremsbüttel
Lokales Stormarn Stefan Schacht ist neuer Bürgermeister von Tremsbüttel
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12:40 29.05.2019
Stefan Schacht wurde von Dagmar Hermann vereidigt. Quelle: Bettina Albrod
Tremsbüttel

Stefan Schacht (CDU) ist neuer Bürgermeister von Tremsbüttel. Er wurde am Dienstag von den Gemeindevertretern mit sieben Ja-Stimmen bei zwei Gegenstimmen und vier Enthaltungen zum Nachfolger von Norbert Hegenbart (KWG) gewählt, der sein Amt niedergelegt hatte. Hegenbart, der sechs Jahre Bürgermeister war, hatte sich zuletzt in seiner Arbeit nicht mehr genügend unterstützt gefühlt und deshalb ein Jahr nach der Kommunalwahl, die neue Mehrheitsverhältnisse in der Gemeindevertretung geschaffen hatte, aufgehört.

Jörg Müller wird stellvertretender Bürgermeister

Jörg Müller wurde zum stellvertretenden Bürgermeister gewählt. Quelle: Bettina Albrod

Zum stellvertretenden Bürgermeister wurde mit sieben Ja-Stimmen bei sechs Enthaltungen Jörg Müller (KWG) gewählt, zweite stellvertretende Bürgermeisterin bleibt Dagmar Hermann (SPD). Die Wählergemeinschaft KWG hatte keinen eigenen Bürgermeister-Kandidaten vorgeschlagen, „weil das Misstrauen zu groß ist“. Sie ist mit sieben Stimmen zwar stärkste Fraktion, kann seit der letzten Kommunalwahl aber von CDU (fünf Stimmen) und SPD (zwei Stimmen) überstimmt werden. Die SPD unterstützte die Kandidatur von Schacht. Der 53-jährige Angestellte im öffentlichen Dienst nahm die Wahl an.

Zuvor war Norbert Hegenbart offiziell als Bürgermeister verabschiedet worden. Gemeindevertreter und Zuhörer zollten ihm mit lang anhaltendem Beifall Respekt für seine Arbeit. „Es war mir eine Ehre, das Amt sechs Jahre lang auszuüben, und es hat Spaß gemacht“, erklärte Hegenbart. Er scheide nicht ganz freiwillig aus, habe sich aber aus eigenem Antrieb dafür entschieden. „Es war schön, aber manchmal auch schwierig“, so Hegenbart, der sich beim Amt Bargteheide-Land für die Unterstützung bedankte. Bernd Gundlach, leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Bargteheide-Land, und Jürgen Kopp vom Seniorenbeirat dankten Hegenbart für die geleistete Arbeit.

Norbert Hegenbart (l.) wurde von Stefan Schacht verabschiedet. Quelle: Bettina Albrod

Danach nahm Schacht seine Arbeit auf und leitete die Gemeindevertretersitzung. „Die Sanierung der Hauptstraße, die 2019 erfolgen sollte, wird auf 2020 verschoben“, kündigte Schacht an. Auf Nachfrage von Einwohnern erklärte er, dass Tremsbüttel die Satzung für Straßenausbaubeiträge abgeschafft und bisher keine neue Satzung erstellt habe. Solange könnten Anlieger nicht für eine Finanzierung herangezogen werden. „Der Kreis hat die Mittel für die Sanierung bereit gestellt und macht die Planung“, ergänzte Gundlach. Bei der Hauptstraße – der K 12 - handele es sich um eine Kreisstraße. Bei rund drei Millionen Euro Baukosten wird Tremsbüttel mit etwa 1,2 Millionen Euro an den Kosten beteiligt. Ob es Fördermittel gibt, ist noch unklar.

Sanierung der K 12 verschoben

Norbert Nattkemper (CDU) führte aus, dass für eine Umleitung zwei Straßen mit Brücken betroffen seien, die zunächst ertüchtigt werden müssten, um auch Schwerlastverkehr tragen zu können. Dafür würden Rohre bei laufendem Betrieb von unten in die Brücken eingefügt und mit Beton verfüllt. Durch eine undeutliche Karte sei es zu Lesefehlern beim Durchmesser der Rohre gekommen, so dass nachgebessert werden müsse. „Die Sanierung erlaubt dann eine Achslast von 60 Tonnen auf beiden Brücken.“ Die endgültige Umleitungsstrecke werde vom Kreis festgelegt. Weiteres Thema der Sitzung war die Stellungnahme der Gemeinde zum Landesentwicklungsplan. Stehr führte aus, dass die Gemeinde wachsen und auch mehr Gewerbe ansiedeln wolle. Von daher gebe man eine Stellungnahme ab, dass auch Sattenfelde zu Tremsbüttel gehöre und die Entwicklungs-Achse dahingehend erweitert werden solle, dass Tremsbüttel mehr Spielraum bei der Ortsentwicklung bekomme.

Bettina Albrod

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