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Stormarn Toter Säugling: Noch keine heiße Spur
Lokales Stormarn Toter Säugling: Noch keine heiße Spur
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15:56 03.04.2019
Polizisten hängen hier ein Plakat mit der Bitte um Mithilfe auf. Bislang gingen nur wenige Hinweise ein. Quelle: dpa
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Glinde/Lübeck

„Bislang gibt es nur ein paar Rückmeldungen auf unsere Suche mit den Plakaten“, sagte am Mittwoch Lübecks Polizeisprecher Dierk Dürbrook auf LN-Anfrage. Allerdings seien weitere Hinweise über die sozialen Medien eingegangen. „Dort erreichen wir mittlerweile Tausende Menschen“, so Dürbrook.

Außerdem ermittelt die Kriminalpolizei vor Ort weiter auf Hochtouren. „Wir klingeln hier, fragen da“, sagt der Polizeisprecher. Auch zum Beispiel in Arztpraxen werde gezielt recherchiert.

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Beamte gaben dem Kind den Namen Leander

Seit etwa einer Woche suchen Polizei und Staatsanwaltschaft im Raum Glinde mit Plakaten nach der Mutter des Kindes. Ermittler haben dem toten Jungen den Namen Leander gegeben. „Wir nehmen an, dass Leanders Mutter sich in einer für sie ausweglosen Situation befunden hat und dringend Hilfe benötigt“, heißt es auf dem Plakat. Die Ermittler bitten um Hinweise auf Frauen, „deren Wesen sich im Laufe der letzten Monate verändert hat“ – die beispielsweise auffällig an Gewicht zu- oder abgenommen hätten.

Schüler des Glinder Gymnasiums hatten das tote Baby am 22. März in einem Waldstück hinter dem Schulgelände gefunden. Der kleine Junge, der nach Angaben von Gerichtsmedizinern etwa zwei Monate zu früh auf die Welt gekommen war, war in ein blaues Handtuch gewickelt gewesen. Ob das Kind bei der Geburt gelebt hat, teilte die Staatsanwaltschaft zunächst nicht mit.

Telefonische Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Lübeck unter 0451/131-4604 entgegen.

mc

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