Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Stormarn Große Mehrheit für Volksbank-Fusion
Lokales Stormarn Große Mehrheit für Volksbank-Fusion
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:00 24.06.2019
Die Vorstandsmitglieder auf dem Veranstaltungsgelände (v.l.n.r.): Karsten Voß, Matthias Behr, Markus Baumann, Stefan Lohmeier, Holger Wrobel, Kay Schäding
Die Vorstandsmitglieder auf dem Veranstaltungsgelände (v.l.n.r.): Karsten Voß, Matthias Behr, Markus Baumann, Stefan Lohmeier, Holger Wrobel, Kay Schäding Quelle: hfr
Anzeige
Bad Oldesloe

Großer Andrang auf dem Erdbeerhof Glantz in Delingsdorf: Die Raiffeisenbank Bargteheide hatte ihre Mitglieder am 18. Juni zur Generalversammlung eingeladen. Die Vertreter der Volksbank eG, VBS hielten ihre Versammlung einen Tag später ab, um über die Fusion der beiden Häuser abzustimmen. Insgesamt folgten dabei rund 600 Mitglieder und Gäste sowie 200 Vertreter der beiden Banken der Einladung.

Nach überwältigender Mehrheit (95 Prozent) der Generalversammlung der Raiffeisenbank Bargteheide bestätigten auch die gewählten Vertreter der Volksbank Vierlanden Bergedorf Stormarn den Beschluss zur Verschmelzung zur künftigen Volksbank Raiffeisenbank eG. Hier fiel der Beschluss sogar einstimmig. „Ein außergewöhnlich deutliches Votum“, freute sich Volksbank-Vertriebsleiter Philipp Maschmann.

„Wir haben schnell gemerkt, dass wir eine Sprache sprechen und die gleiche Idee von einer sicheren und zukunftsorientierten Bank haben“, so Stefan Lohmeier und Matthias Behr, Vorstandsmitglieder der Raiffeisenbank. Beide gehören fortan auch zum dann sechsköpfigen Gesamtvorstand.

Kräftiges Plus im Kreditgeschäft

„Einen eindrucksvolleren Vertrauensbeweis für das Zusammengehen beider Häuser konnte es nicht geben. Unsere Mitglieder und Vertreter haben die große Chance erkannt und mit ihrem deutlichen Abstimmungsergebnis nun die Voraussetzung für ein noch leistungsfähigeres Unternehmen in den Regionen unseres Geschäftsgebiets geschaffen“, freute sich auch Volksbank-Vorstandsmitglied Holger Wrobel aus Bad Oldesloe.

Zuvor waren die Jahresabschlüsse in beiden Häusern beschlossen worden. Hier zeigte sich, dass Raiffeisenbank und Volksbank den strategischen Zusammenschluss aus einer Position der Stärke vollziehen. Besonderer Erfolgstreiber des abgelaufenen Geschäftsjahres war dabei sowohl in Bargteheide als auch in den Vierlanden, Bergedorf und Stormarn ein kräftiges Plus im Kreditgeschäft.

Rendite oberhalb der Inflation

„Wir werten die gestiegene Nachfrage als Zeichen einer erfreulichen wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmen und privaten Haushalte in unserer Region“, so die Vorstandsmitglieder. In ihrem Ausblick erwarten sie eine Fortsetzung dieses Trends auch im laufenden Geschäftsjahr. Den vom andauernden Nullzinsumfeld geplagten Anlegern empfehlen sie: „Vermögensanlage mit einer Rendite oberhalb der Inflation ist auch heute möglich.“

Aus den festgestellten Bilanzgewinnen werden Dividendenausschüttungen in Hohe von 6,0 Prozent (Raiffeisenbank) und 7,5 Prozent (Volksbank) an die Mitglieder vorgenommen. Das Eigenkapital des neuen Instituts beträgt nach der Verschmelzung insgesamt rund 136 Millionen Euro, die Bilanzsumme steigt auf rund 1,2 Milliarden Euro.

„Beste Voraussetzungen also, um für die in der zusammen geschlossenen Bank dann über 50.000 Kunden weiterhin als sehr solider Geschäftspartner zu agieren, und ein sicherer Arbeitgeber für die jetzt 230 qualifizierten Mitarbeiter zu sein, die sich schon während der seit Monaten andauernden Projektarbeit sehr gut kennen gelernt haben“, meint Holger Wrobel.

mc