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18:27 01.04.2014
Autor Eckart Kuhlwein am heimischen Schreibtisch.
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Ammersbek

Der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Herzogtum Lauenburg/Stormarn-Süd, Eckart Kuhlwein aus Ammersbek, hat ein Buch über die Geschichte des Transrapids und den Widerstand in der Region geschrieben. Die vor gut 20 Jahren geplante Stelzentrasse für die Magnetschwebebahn zwischen Hamburg und Berlin sollte damals mitten durch die Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg führen.

Von 1992 an wuchs nicht nur der Widerstand bundesweit, sondern auch in der Region. Bürgerinitiativen schossen wie Pilze aus dem Boden, und die Kommunen an den möglichen Trassen (im Norden entlang der A 24, im Süden über Geesthacht und Büchen) verbündeten sich und organisierten gemeinsame anwaltliche Beratungen. Auch die beiden Kreise verweigerten mit Blick auf die Folgen für die eigene Verkehrsinfrastruktur die Zustimmung. „Legendär wurde eine Demonstration mit 3000 Teilnehmern in Glinde“, so Eckart Kuhlwein. Unterstützung bekamen die Transrapidgegner von der Landesregierung unter Heide Simonis in Kiel und auch von Eckart Kuhlwein, der alle Möglichkeiten ausschöpfte, in der SPD gegen das Projekt Meinung zu machen.

Der Verfasser schildert anhand seiner gesammelten Dokumente die Euphorie der Technik-Freaks, die begründeten Argumente der Gegner, das Hin und Her der Debatten und den schließlichen Untergang des „Magnetschwebers“, der heute nur noch als hoch subventionierte Touristenattraktion in Schanghai Dienste leistet.

Stoppt Transrapid . . . und wie das gelungen ist. Ein Bericht von Eckart Kuhlwein; Verlag Tredition — ISBN 978-3-8495-7233-4; 8,80 Euro.

LN

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