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Stormarn Stormarner FDP surft auf der Jamaika-Welle
Lokales Stormarn Stormarner FDP surft auf der Jamaika-Welle
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20:10 05.02.2018
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Ahrensburg

Jamaika tut gut“ – diese Formel wurde fast zum Mantra auf dem Kreisparteitag. Denn so einige Neuerungen, die die schwarz-grün-gelbe Koalition in Kiel auf den Weg gebracht hat, hefteten sich auch die Stormarner Freidemokraten ans Revers. Dies betraf nicht nur die vom Land in Aussicht gestellte bessere Finanzausstattung der Kommunen für Kitas. So gab es viel Zustimmung für die Option, dass die Gemeinden künftig selbst bestimmen dürfen, ob sie die Anlieger an den Straßenbaukosten beteiligen. „Wir haben uns ja schon seit Jahren dafür eingesetzt“, sagt Kreisvorsitzende Anita Klahn. Letztlich sei dies aber Sache der Kommunen.

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Thomas Bellizzi steht auf Platz zwei der FDP-Liste.

Den Bedarf, nachzubessern gibt es aus Sicht der FDP allerdings bei der Wohn- und Gewerbeansiedlung. Gemeinden in unmittelbarer Nähe zum Speckgürtel wie Reinbek wünschten sich mehr Entlastung, um nicht zu sehr eingeschnürt zu sein, während entfernter liegende Orte wie etwa Tangstedt dagegen mehr Flächen für den Wohnungsbau oder zur Ansiedlung von Gewerbe forderten, hieß es. „Da müsste die Landesplanung noch einmal überarbeitet werden – schon moderat, aber mit der Möglichkeit, dass sich auch kleine Orte entwickeln können“, erklärte Anita Klahn.

Auch Bildung sei ein Schwerpunkt bei der Debatte gewesen. Um mehr Personal für die Kitas zu gewinnen, gelte es, mehr für den Ausbildungszweig für Erzieher an der beruflichen Schule des Kreises und die Möglichkeit eines Quereinstiegs zu werben, sagt Klahn. Wichtig sei auch, dass die Elternbeiträge nicht weiter steigen. Dass der Kreis die Woldenhorn-Schule weiterhin unterstütze und die Digitalisierung an Schulen fördere, sei auch begrüßt worden.

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05.02.2018
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