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Stormarn Tatü, tata – die Feuerwehr ist da!
Lokales Stormarn Tatü, tata – die Feuerwehr ist da!
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18:10 07.04.2017
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Zarpen

Die Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte Villa Kunterbunt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Zarpen hatten ihre helle Freude, als sie vor kurzem ungewöhnliche Besucher begrüßten: Feuerwehrleute geben viele wertvolle Tipps im Rahmen einer Brandschutz-Früherziehung.

Der Kita-Parkplatz war extra gesperrt worden, damit das Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Pöhls auch einen angemessenen Standort hatte. Beate Lemberg und ihre Feuerwehrkameraden Arno Behrens und Jürgen Eggert waren zum zweiten Mal in der in der Villa Kunterbunt zu Gast. Für 19 Mädchen und Jungen im Alter von zwei bis sechs Jahren stand ein wichtiger Unterricht auf dem Programm.

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Die Mitarbeiterinnen der DRK-Einrichtung sind höchst erfreut über die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr. „Wir halten es für sehr wichtig, die Kinder auf mögliche Gefahrensituationen vorzubereiten. Durch den regelmäßigen Kontakt verlieren die Kinder die Angst und bauen Sicherheit auf für den Fall, dass sie sich doch einmal in einer Gefahrensituation befinden. Wir besprechen regelmäßig mit den Kindern, wie sie sich verhalten müssen, falls es tatsächlich einmal brennt. Aber der Besuch durch die Feuerwehr macht dieses Thema noch viel anschaulicher“, erläuterte Kita-Leiterin Katja Kuschmierz.

Zunächst überlegten die Kinder im Gruppenraum gemeinsam, wie sie sich im Fall eines Brandes verhalten sollen. Allen war klar: Die Feuerwehr muss schnellstens alarmiert werden. Einige Jungen und Mädchen konnten sich noch gut an die Brandschutz-Früherziehung erinnern, die im vergangenen November abgelaufen war.

Auf anschauliche Weise demonstrierten Arno Behrens und Beate Lemberg mit Hilfe eines Rauchhauses, wie schnell sich Rauch in einem Haus ausbreiten kann. Dann konnten die Kinder selbst versuchen, einen Notruf abzusetzen. Mit dem Notruftelefon durften sie direkt mit der Feuerwehr telefonieren. Dass Feuerwehrmann Arno Behrens dabei nur im Nebenraum saß, tat dem Eifer der Kleinen allerdings keinen Abbruch.

LN