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Stormarn Titel verteidigt: Oetjendorfer sind im nassen Element zu Hause
Lokales Stormarn Titel verteidigt: Oetjendorfer sind im nassen Element zu Hause
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20:10 11.05.2015
Thomas Sternberg von der Siegermannschaft musste in diesem Jahr baden. Seine Kameraden hievten ihn in das Bassin. Quelle: Fotos: Jens Burmester
Hoisdorf

Zum Auftakt gab es einen großen Umzug durch Hoisdorf, an dem alle Aktiven der freiwilligen Feuerwehren des Amtes Siek teilnahmen — und zum Abschluss waren die Mitglieder der Ortswehr Oetjendorf ganz vorn, weil sie den Leistungswettbewerb für sich entscheiden konnten.

Mit dem Umzug durch die festlich geschmückte Gemeinde begann das diesjährige Amtsfeuerwehrfest. Die anschließende Kundgebung auf dem Wettkampfplatz in Hoisdorf musste allerdings kurz nach ihrem Beginn wegen des einsetzenden Starkregens in das Festzelt verlegt werden. Dort nahmen Amtswehrführer Stefan Majohr, Vizekreiswehrführer Christian Rieken und Landrat Klaus Plöger die Ehrungen vor.

Kai-Willi Bredenkamp erhielt das Schleswig-Holsteinische Feuerwehrehrenkreuz in Bronze, Hoisdorfs Bürgermeister Dieter Schippmann die Deutsche Feuerwehrehrenmedaille, Hans-Joachim Winkelmann (Kronshorst) und Daniel Stübe (Zinnowitz) die Stormarner Feuerwehrehrenmedaille. Das Brandschutzehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktive Dienstzeit erhielten Hubert Taplik und Hans-Jürgen Knaack (beide Kronshorst), Wolfgang Kossmann (Stapelfeld) sowie Harry-Bernd Rothensee und Reinhold Voß (beide Hoisdorf). Für 25 Jahre aktive Dienstzeit wurden Dirk Garber (Langelohe) und Thorsten Meier aus Hoisdorf geehrt.

In zwei spannenden Vorläufen ermittelten zunächst die Jugendlichen die Finalteilnehmer für die Schnelligkeitswettbewerbe. Die Mannschaften aus Siek-Meilsdorf und Hoisdorf-Oetjendorf setzten sich in ihren Vorläufen durch. Das Finale gewann die neu gegründete Jugendfeuerwehr Hoisdorf-Oetjendorf, weil der anderen Mannschaft im Finale ein kleiner Fehler unterlaufen war. Die Sieger zeigten aber Größe und Sportsgeist, weil sie die Verlierer sofort trösteten.

Spannend ging es auch bei den Aktiven zu. Um Sekundenbruchteile war die Mannschaft der Ortswehr Oetjendorf schneller und verwies die Mannschaft aus Hoisdorf auf den zweiten Platz. Damit haben die Oetjendorfer den Wanderpokal verteidigt und wollen nun alles daran setzen, den Pott auch im kommenden Jahr zu gewinnen. Dann würde er für immer in ihrem Besitz bleiben. Thomas „Sterni“ Sternberg musste nach dem Siegesjubel allerdings baden gehen. Seine Kameraden versenkten ihn kurzerhand im Wasserbecken.

Abends feierten die Feuerwehren mit ihren Gästen einen Festball im ausverkauften Festzelt und schon am frühen Sonntagmorgen waren alle Blauröcke wieder da, denn das Musikfest stand auf dem Programm.

Den Schlusspunkt unter ein tolles Fest setzte der Große Zapfenstreich am Sonntagabend. Hunderte Zuschauer säumten den Dorfplatz und spendeten Beifall für die Mitwirkenden der beiden Ortswehren sowie den Musikzug der Feuerwehr Hoisdorf.

Geschenke zum großen Jubiläum
Ein Wochenende in Rot und Blau: So präsentierte sich Hoisdorf von Freitagabend bis Sonntagabend den Bürgern der Gemeinde und den zahlreichen Gästen, die anlässlich der 125-Jahr-Feier und des Amtsfeuerwehrfestes gekommen waren. In der Vorwoche war im Festzelt mit der Nachwuchsabteilung der beiden Ortsfeuerwehren aus Hoisdorf und Oetjendorf schon die 39.
Jugendfeuerwehr im Kreis Stormarn gegründet worden. Nun waren es die Erwachsenen, die das 125-jährige Jubiläum ihrer Wehr zum Anlass nahmen, um zu feiern.
Landrat Klaus Plöger, Kreispräsident Hans-Werner Harmuth, Amtsvorsteher Olaf Beber, Kreiswehrführer Gerd Riemann und weitere Gäste waren gekommen, um zu gratulieren. Der Landrat überreichte die silberne Glocke als Ehrengabe des Landes Schleswig-Holstein, nachdem er zunächst wie so oft den Klöppel erst reparieren und anbauen musste.
Andere Gäste hatten einen „Flachpokal“ (Geldgeschenk im Umschlag) dabei. Ein Erinnerungsstück überreichte der Gemeindewehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Zinnowitz, Daniel Stübe. Die Zinnowitzer in Mecklenburg-Vorpommern sind Partner der Wehr Hoisdorf. Stübe wurde mit der Stormarner Feuerwehr-Ehrenmedaille ausgezeichnet. jeb

Jens Burmester

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