Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Stormarn Trittauer Gymnasiasten erfolgreich mit Handy-App
Lokales Stormarn Trittauer Gymnasiasten erfolgreich mit Handy-App
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:10 23.02.2015
Brandtest: Schüler Daniel Götzke und Bent Hager führen ihren Versuch mit Hilfe der Trittauer Feuerwehr vor. Quelle: Fotos: hfr
Anzeige
Trittau

Schon in den vergangenen Jahren war das Gymnasium Trittau oftmals beim Regional- und LandeswettbewerbJugend forscht“ vertreten. Mit insgesamt 15 Projekten waren in diesem Jahr 30 Schüler zum Wettbewerb angetreten. Der wurde, wie in den vergangenen Jahren auch, vom Helmholtz-Forschungszentrum in Geesthacht ausgerichtet.

Die Schüler haben über Monate an Projekten unterschiedlicher Kategorien von Physik und Technik bis hin zu Geo- und Raumwissenschaften geforscht, sogar in den Ferien. Unter anderem entwickelte die Gruppe um Fabian Haas, Phillipp Müller und Niklas Nathmann eine App für Smartphones. Damit kann ein normales Handy als Fernmessapplikation genutzt und so in der Küstenforschung als Wellenmessgerät in einer Boje eingesetzt werden. Derartige Geräte kosten normalerweise bis zu 50000 Euro. Die Geräte, die die Schüler entwickelten, kosten nur noch 3000 Euro. Getestet wurde im Physiklabor der Schule und im ersten Versuch im Wellenbad des Badlantic in Ahrensburg. Die Schüler gewannen in ihrer Disziplin, den Geowissenschaften, den ersten Preis und fahren jetzt am 25. und 26. März zum Landesentscheid in die Landeshauptstadt nach Kiel.

Anzeige

Eine weitere Arbeit trägt den Namen: Brandschutz im Hexenhaus. Diese Idee entstand zur Weihnachtszeit bei einem Brandschutztest an einem übergroßen Lebkuchenhaus auf einem Kreuzfahrtschiff. Für dieses Projekt stand zum Feuertest an Fassaden die Feuerwehr in Trittau den Schülern tatkräftig zur Seite. Andere Gruppen hörten im wahrsten Sinne des Wortes das Gras wachsen.

Mit insgesamt fünf dritten Plätzen, zwei zweiten Plätzen, einem ersten Platz, sowie zwei Sonderplätzen kehrten die Trittauer Schüler schließlich heim. Die betreuenden Lehrer Lars Püschel, Katrin Rücker und Karsten Bittner freuten sich nicht nur über diesen Erfolg, sondern auch über das Engagement und die Freude der Schüler an ihren Projekten. Auch wenn nicht jede Gruppe einen Platz auf dem Treppchen erreichte, waren sich alle einig: Auch 2015 wollen alle wieder teilnehmen. Johanna Hack

LN

23.02.2015
23.02.2015
23.02.2015
Anzeige