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Stormarn Trittauer Schüler bei den Special Olympics
Lokales Stormarn Trittauer Schüler bei den Special Olympics
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22:22 25.05.2018
Das war eine ganz tolle Erfahrung, hieß es von den Schülern der Trittauer Hahnheide-Schule.
Das war eine ganz tolle Erfahrung, hieß es von den Schülern der Trittauer Hahnheide-Schule. Quelle: Foto: Hfr
Trittau

Unter dem Motto „Erfahrungen sammeln und Inklusion live erleben“ brachen Schülerinnen und Schüler des 8. und 9. Jahrganges der Hahnheide-Schule Trittau nach Kiel auf, um die dort stattfindenden Special Olympics hautnah miterleben zu können.

Special Olympics ist die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung, die vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) offiziell anerkannt ist. Anders als bei den Olympischen oder Paralympischen Spielen werden bei den Special Olympics jährlich im Wechsel Sommer- und Winterspiele ausgetragen.

Ihr Ziel ist es, Menschen mit geistiger Behinderung mit den Mitteln des Sports die Chance zu mehr Selbstbewusstsein, Anerkennung und letztlich zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen.

Heute sind die Special Olympics mit mehr als fünf Millionen Athletinnen und Athleten in 170 Ländern vertreten. Allein in Deutschland trainieren mehr als 40 000 Athleten, um beispielsweise bei solchen Sportveranstaltungen an den Start gehen zu können.

Das Programm für die Gemeinschaftsschüler war vielfältig. Sie feuerten unter anderem die Sportler bei ihren Schwimm- oder Leichtathletikwettbewerben mit Begeisterung an und wurden sogar selbst aktiv auf dem Außengelände des Unisportforums der Christian-Albrechts-Universität.

Die positive Atmosphäre hatte auch schnell die Kinder der Hahnheide-Schule ergriffen. So wurden einige zu Animateuren auf der Bühne und es wurde gemeinsam gefeiert.

Das Fazit der Ausflügler war einhellig: ein gelungener Tag, der geholfen hat, mögliche Vorurteile und Kontaktscheue abzubauen. „Zudem hat er allen gezeigt, wie leicht es ist, Freude am Leben zu haben und diese weiterzugeben“, erklärt Lehrer Thomas Bertram. Eine Schülerin formulierte es sehr passend: „Ich will in Zukunft versuchen, weitere Sportveranstaltungen dieser Art zu besuchen. Ich habe gelernt, dass das Leben mit ein bisschen weniger Leistungsdruck viel bunter und schöner ist. Diesen Menschen ist einfach nichts peinlich und das ist doch wirklich großartig.“

LN