Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Stormarn Unterzeichnet: Volksbanken verschmelzen
Lokales Stormarn Unterzeichnet: Volksbanken verschmelzen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:10 21.02.2018
Die Vorstandsmitglieder (vorn v.l.) Markus Baumann, Holger Wrobel, Karsten Voß und Kay Schäding sowie der Aufsichtsrat mit (hinten v. l.) Niels Bonn, Michael Heitmann, Jan Bustorff und Peter Barnsdorf.
Die Vorstandsmitglieder (vorn v.l.) Markus Baumann, Holger Wrobel, Karsten Voß und Kay Schäding sowie der Aufsichtsrat mit (hinten v. l.) Niels Bonn, Michael Heitmann, Jan Bustorff und Peter Barnsdorf.
Bad Oldesloe

Markus Baumann, Kay Schäding, Karsten Voß und Holger Wrobel freuen sich. „Der nächste Meilenstein auf unserem gemeinsamen Weg in die Verschmelzung liegt hinter uns“, sagten die vier Vorstände nach der Vertragsunterzeichnung.

Volksbank Stormarn größer

125 Mitarbeiter hat die Volksbank Stormarn, 50 Beschäftigte die Vierländer Volksbank.

Elf Filialen der Volksbank Stormarn stehen drei der Vierländer gegenüber.

580 Millionen beträgt die Bilanzsumme der Volksbank Stormarn, 260 Millionen der Vierländer.

„Jetzt stehen alle Ampeln auf Grün“, sagte Holger Wrobel von der Volksbank Stormarn, eines der vier gleichberechtigten Vorstandsmitglieder. Wenn Kay Schäding in naher Zukunft in Rente geht, wird das Gremium mit drei Vorständen weiterarbeiten. Schon im Mai soll mit der Zustimmung der Vertreterversammlung alles besiegelt sein.

In beiden Häusern nehmen jetzt Projektgruppen ihre Arbeit zur Vorbereitung der technischen Fusion beider Banken auf, die für den September geplant ist. „Ebenso im Fokus steht neben dieser fachlichen Projektarbeit auch ein kulturelles Zusammenwachsen der Mitarbeiter vor Ort“, so Wrobel.

„Uns ist wichtig, dass der jeweilige regionale Marktauftritt erhalten bleibt. Die bekannten Namen Volksbank Bergedorf, Volksbank Stormarn und Vierländer Volksbank bleiben erhalten“, meinten Karsten Voß und Kay Schäding. Markus Baumann erläutert einen weiteren Vorteil im derzeit herausfordernden Umfeld für Banken: „Unsere Mitglieder profitieren davon, dass künftig nur noch ein Jahresabschluss aufgestellt wird und auch die gesamte gesetzliche und rechtliche Regulatorik auf deutlich breitere Schultern verteilen kann.“

Der Zusammenschluss erfolge aus der Position der Stärke heraus. Die zwei eigenkapitalstarken Institute erfüllen laut Wrobel bereits heute die steigenden Eigenkapitalanforderungen.

Das gemeinsame Institut erreicht eine Bilanzsumme von etwa 840 Millionen Euro. Es wird zusammen dann ein Kundenwertvolumen von mehr als zwei Milliarden Euro betreut.

mc